Testbericht

LG Optimus L3 II im Test

Das LG Optimus L3 II zeigt im Test eine riesige Ausdauer, ist ansonsten knuffig und klein und schon für unter 100 Euro zu haben.

  1. LG Optimus L3 II im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
LG Optimus L3 2

© LG

LG Optimus L3 II
EUR 69,70

Pro

  • kompakt
  • sehr günstiger Preis
  • leicht zu bedienen
  • sehr helles Display
  • Android 4.1.2
  • üppiger interner Speicher
  • Speicher per Micro-SD erweiterbar

Contra

  • sehr niedrige Displayauflösung
  • teils langsame Performance
  • wenig Ausstattung
  • nicht allzu hochwertig
  • schwache Fotoqualität
64,6%

Das kleinste Modell im Bunde der neuen Optimus-L-II-Serie ist das L3 II für 149 Euro; im Netz ist es sogar schon ab 97 Euro zu haben. Wie der günstige Preis vermuten lässt, soll dieses Modell vor allem Einsteiger abholen oder als Zweitgerät dienen.

LG Optimus L5 II im Test

Optisch gehört das Optimus L3 II mit seinem 3,2 Zoll großen Display und der eher dicklichen Bauform nicht unbedingt zur Eyecatcher-Fraktion unter den Smartphones. Lediglich die von seinen beiden Geschwistermodellen bekannte Beleuchtung der Home-Taste sorgt hier für ein optisches Highlight.

Ausstattung: Display und Speed mit Mankos

Auch das Display löst keine Begeisterungsstürme aus, denn die Auflösung der Anzeige begnügt sich mit wahrlich mageren 240 x 320 Pixeln - damit holt man heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Surfen im Internet ist so dann auch keine wirkliche Freude.

LG Optimus L7 II im Test

Richtig stark präsentiert sich jedoch die Helligkeitsausbeute des Screens, die mit 414 cd/m2 nicht nur hoch ist, sondern sogar die seiner beiden Kollegen übertrifft. So lässt sich der pixelige Screen des L3 II selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch vernünftig ablesen.

Bildergalerie

LG Optimus L3 2
Galerie
Android-Smartphone

Das Hauptmenü lässt sich wie bei seinen großen Brüdern L7 II und L5 II nach Lust und Laune anordnen.

Ein Manko des kompakten Smartphones ist wiederum die inzwischen etwas betagte Qualcomm-Plattform MSM 7225A. Der Prozessor ist zwar mit 1 GHz getaktet und bekommt auch ordentliche 512 MB Arbeitsspeicher an die Seite gestellt, doch im Alltag will dennoch keine Begeisterung aufkommen.

In Verbindung mit dem ziemlich mächtigen Android 4.1.2 genehmigt sich das kompakte Smartphone öfter eine Gedenksekunde beim Aufrufen von Programmen oder auch beim Wechseln der drei vom Nutzer einstellbaren Startscreen-Ebenen.

Die Bedienung an sich gelingt über die gute Benutzeroberfläche aber problemlos. Hier zahlt man den Tribut für den günstigen Preis, zu dem wohl keine modernere Plattform drin war. Bluetooth, schnelles n-WLAN, HSDPA und GPS sind aber an Bord.

Der Vorgänger: LG Optimus L3 im Test

Labormessungen: Gute Kondition

In unserem redaktionseigenen Labor zeigte das Optimus L3 II zudem starke Ausdauerwerte: Sieben Stunden im Mischbetrieb und Gesprächszeiten von bis zu 14 Stunden sind top. Die Akustik geht in Ordnung, der Empfang könnte aber besser sein.

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