Testbericht

LG Optimus L5 II im Test

Eigentlich überzeugt das LG Optimus L5 II im Test und wäre auch ein Kauftipp - wäre da nicht der schlechte GSM-Empfang im D-Netz.

  1. LG Optimus L5 II im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
LG Optimus L5 2

© LG

LG Optimus L5 2
EUR 102,90

Pro

  • kompakt und leicht
  • gelungene Optik
  • gutes IPS-Display
  • einfache Bedienung
  • günstiger Preis
  • bei gutem Licht, gute Fotoqualität
  • erweiterbarer Speicher

Contra

  • Senden und Empfangen sehr schwach
  • niedrige Auflösung bei Videoaufnahmen
64,2%

Das Optimus L5 II gleicht seinem großen Bruder L7 II auf den ersten Blick wie ein Ei dem anderen. Das neun Millimeter flache LG sieht genauso klasse aus wie sein großer Bruder und hat auch die konfigurierbare Beleuchtung der Home-Taste an Bord. Bei den Farben herrscht gleichfalls Einigkeit - man kann zwischen Schwarz, Weiß und einem Metalllook wählen.

LG Optimus L7 2 im Test

Erst im direkten Vergleich fallen die etwas kleinere Form des LG Optimus L5 II und die versetzt platzierte Kameralinse auf der Rückseite auf. Der Preis ist mit 229 Euro erfreulich günstig; im Web gibt's das Optimus L5 II sogar schon für 172 Euro.  

Ausstattung: Gelungenes Gesamtpaket

Im Inneren arbeitet die Mediatek-Plattform MT6575 mit einem 1-GHz-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Diese Kombination sorgte im Test für eine ordentlich flotte Bedienperformance, die jedoch nicht an die Geschwindigkeit des Optimus L7 II heranreicht. Der interne Speicher des L5 II ist mit etwa 1,7 GB für ein Smartphone dieser Preisklasse in Ordnung und lässt sich über den Micro-SD-Slot unter dem Akkudeckel bequem erweitern.

LG Optimus L5 2 - Konfigurierbare Taste

© LG

Über die konfigurierbare Taste an der Seite kann man Programme direkt öffnen.

Auch ausstattungsseitig gibt es zum großen Bruder nur wenige und teils verschmerzbare Einbußen hinzunehmen. So fehlt dem LG Optimus L5 II etwa eine Frontkamera, die Datenübertragungsfunktionen File Share und Smart Share, der Übersetzer Quick Translator und die Datensicherungsfunktion.

Der Vorgänger: LG Optimus L5 (E610) im Test

Außerdem löst die Kamera im Optimus L5 II lediglich mit 4,9 Megapixeln auf und das Display misst in der Diagonalen mit 4 Zoll etwas weniger. Dafür besitzt die Anzeige mit 374 cd/m2 eine größere Helligkeitsausbeute. Die Inhalte werden zudem scharf und farbneutral dargestellt. Bei der Connectivity beherrscht das Optimus L5 II neben HSPA auch schnelles n-WLAN und NFC.

LG Optimus L5 2 - Polaris Viewer

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Mit dem vor- installierten Polaris Viewer lassen sich Office-Dokumente betrachten.

Labormessmungen: Schwach im D-Netz

Konnte sich das LG Optimus L5 II bis hierhin für eine dicke Empfehlung positionieren, sorgten dann jedoch Empfangsprobleme im D-Netz für eine satte Punkteeinbuße. Bei Vergleichsmessungen mit dem zweiten Testgerät ergab sich das gleiche Bild, sodass wir hier von einem Serien- oder zumindest Chargenfehler ausgehen müssen.

LG Optimus L3 2 im Test

In der Praxis gab es ebenfalls nicht vollständig nachvollziehbare D-Netz-Phänomene. So baute das LG teils trotz vollem Balkenausschlag inklusive HSPA-Anzeige auf dem Display keine Verbindung auf, während es manchmal bei fehlendem Balkenausschlag kein Probleme beim Telefonieren gab. Eine Logik hinter dieser Eigenart ließ sich nicht ausmachen.

LG Optimus L5 2 - Kamera

© LG

Die Kamera bietet viele Funktionen, etwa eine Sprachsteuerung für den Auslöser.

Voll im grünen Bereich liegen dafür die sehr gute Akustik und die ebenfalls sehr gute Ausdauer. Das LG Optimus L5 II bleibt im Mischbetrieb 5:36 Stunden auf Empfang und bietet eine Gesprächszeit von maximal 14:36 Stunden.

Fazit: Ein Fall fürs E-Netz

Wir halten fest: E-Netz-Telefonierer, die auf der Suche nach einem günstigen Smartphone sind, sollten sich das Optimus L5 II auf jeden Fall einmal näher ansehen, denn hier bekommen sie für wenig Geld einen guten Allrounder, der obendrein verdammt schick aussieht.

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