Testbericht

Apple MacBook Pro mit Retina-Display im Test

Das neue MacBook Pro mit Retina-Display brilliert im Test mit Leistung und Ausdauer - die neuen Haswell-Prozessoren und schneller angebundene SSDs machen's möglich.

Das neue MacBook Pro mit Retina-Display

© Apple

Das neue MacBook Pro mit Retina-Display

Nachdem das MacBook Air im Sommer auf Intels neue stromsparende Haswell-Prozessoren umgestellt worden war, wurde diese Aktualisierung auch für die größeren MacBook-Pro-Modelle sehnsüchtig erwartet.

Im Herbst war es endlich soweit - das Ergebnis sind die besten Mac-Book-Pro-Rechner, die Apple je gebaut hat. Optisch blieben die Geräte weitgehend unverändert, wobei die 13-Zoll-Modelle jetzt einen Millimeter dünner sind. Doch im Inneren hat sich jede Menge getan: Die SSD, die beim Vorgänger noch per SATA-III-Schnittstelle angebunden war, läuft nun über die schnellere PCI-Express-Verbindung. Das macht den Massenspeicher laut Apple bis zu 50 Prozent schneller, und die von uns mit dem "Backmagic Disk Speed Test" ermittelten Benchmark-Ergebnisse bestätigen dies: Schon die kleinste SSD mit 256 GB erreicht 676 MB/s beim Schreiben und 728 MB/s beim Lesen. Gegen saftigen Aufpreis bietet Apple sogar eine 1-Terabyte-SSD an, die im Test mit 992 MB/s beim Schreiben und 893 MB/s beim Lesen geradezu flog.

Zweite Neuerung: Das neue Macbook Pro ist nun mit Thunderbolt-2-Schnittstellen ausgestattet, deren Datenrate von 10 auf 20 Gigabit/Sekunde wuchs und diese zudem flexibel zwischen Daten- und Bildschirmsignalen aufteilen kann. Ebenfalls neu dabei ist WLAN 11ac.

Apple MacBook Pro

© Apple

Anschluss gefunden: Rechts gibt's einen SDXC-Slot, HDMI 1.4 und eine zweite USB-3-Buchse.

Unverändert blieben andere Eigenschaften wie die superscharfen Retina-Displays, jedoch auch eher nachteilige Aspekte: Der Arbeitsspeicher ist beim neuen MacBook Pro fest verlötet - schon beim Kauf muss man sich für 4, 8 oder 16 Gigabyte entscheiden, Aufbohren ausgeschlossen. Und die in der Praxis gar nicht selten benötigte Ethernet-Buchse ist nicht eingebaut, sondern will über den für 29 Euro angebotenen Thunderbolt-Ethernet-Adapter nachgerüstet werden - und diesen Adapter muss man dann tatsächlich haben. Ein CD/DVD-Laufwerk gibt's wie beim Vorgänger nur für den externen Anschluss (79 Euro), wobei sich über die Funktion "Entfernte CD/DVD" auch ein in einen anderen Mac eingebautes Superdrive nutzen lässt.

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