Testbericht

Medion GoPal E4435 EU

Was Medion da in seine preiswerte E-Serie packt, bieten andere Hersteller gerade mal in ihren Topmodellen an. Seinem Ruf bleibt Medion also treu. Doch halten die Funktionen, was sie versprechen? Und sind die Navis auch noch bedienbar?

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Testbericht Medion GoPal E4435 EU

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Vollgepackt: Das Hauptmenü mit Zusatzfunktionen

Zum Test lud die Redaktion das GoPal E4435 für 199 Euro, das in zwei Versionen erhältlich ist: als E4435 WEU+ mit Westeuropakarte und TMC-Pro, und als E4435 EU mit ganz Europa und nur dem normalen TMC.

Los geht's mit dem Ausstattungsreigen: Zusätzlich zu den genannten Features verfügen beide Varianten über Bluetooth-Freisprecher, MP3-Player, Travel Guide, Bildbetrachter, Videoplayer und Sudoku. Die Freisprechanlage überrascht mit einem runden Menü und zumindest in der Stadt annehmbarer Qualität, die anderen Funktionen jedoch fallen eher unter "Alibi".

Der Polyglott-Reiseführer zum Beispiel enthält nur karge Text-Informationen für einige wenige Städte, Video-, MP3- und Bildbetrachter greifen auf die 2 Gigabyte große Speicherkarte zu, auf der ungeschickterweise auch noch die Kartendaten liegen, so dass dort kaum Platz frei ist.

Optisch ein bisschen trist

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Das Zieleingabemenü: Zugriff auf die letzten Ziele

Für die Navigation hat Medion eine Text-to-Speech-Stimme, Geschwindigkeitswarner, GPS-Aufzeichnung und einen teilbaren Zielführungsbildschirm mit Spurassistent integriert - letzterer präsentiert passend zum Straßenverlauf sehr gelungene Piktogramme.

Die Bedienoberfläche mit den vielen Helligkeitsverläufen und der überwiegend verwendeten Farbe Schwarz mag schick wirken, doch vor allem die Karte dürfte etwas freundlicher gestaltet sein und mehr nach gedruckter Karte aussehen. Tristesse ist hier nicht weit, denn auch die Hardware wirkt trotz Klavierlack-Optik nicht wertig. 

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Flexibel konfigurierbar: Die Darstellung der Zielführung

Bedienen lässt sich das Medion insgesamt gut. Im Vergleich zu früheren Geräten hat man die Anzahl der Untermenüs reduziert und Einstelloptionen zusammengefasst, was auf den ersten Blick wirkt, als gäbe es nichts zu konfigurieren.

Manchmal reagierte das Navi ein wenig verzögert auf Eingaben, und so richtig eingängig ist die Bedienlogik nicht überall - nach kurzer Einarbeitung gibt's dennoch keine Probleme mehr. Top ist die Sprachsteuerung, die zwar etwas umständlich mit einem langen Druck auf den Bildschirm aktiviert wird, aber hervorragend funktioniert.

Sichere Sprachausgabe

Bei der Zielführung beeindruckte vor allem die exzellente Sprachausgabe, mit der das Medion schon ohne Kartendarstellung überraschend sicher führt - und das, obwohl die Stimme via Text-to-Speech ja künstlich erzeugt wird. Das Medion darf mit dieser hervorragenden Sprachausgabe sogar als Maßstab im Bereich der mobilen Navigation gelten.

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Die Bedienoberfläche der Bluetooth-Freisprechanlage

Die Kartendarstellung mit ihren vielen Optionen und der geteilten Ansicht bietet ein Optimum an Übersicht. Jeder User kann sich die Darstellung so konfigurieren, wie es ihm am besten gefällt. Zudem ist die Karte klar und auch unmissverständlich gezeichnet.

Die Karte könnte zwar wie erwähnt ein bisschen freundlicher und bunter aussehen, aus inhaltlicher Sicht jedoch gibt's bis auf die etwas zu kleinen Schriften in der Infozeile am unteren Rand nichts zu beanstanden. Die ausgefeilten Testrouten der auto connect-Redaktion meisterte das GoPal E4435 fast ohne Fehler, nur in der Stadt entschied es sich hier und da mal für einen kleinen Um- oder Schleichweg.

Fazit: Sicher ans Ziel

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Mit Fingertipp umzuschalten: Das Einstellungssmenü

Das Medion GoPal E4435 führt ausgesprochen sicher ans Ziel, vor allem dank seiner überragenden Sprachausgabe. Die Optik ist Geschmacksache, die Bedienung einfach, aber gewöhnungsbedürftig. Die vielen Zusatzfeatures sind nette Gimmicks, mehr sollte man von ihnen aber nicht erwarten. Für 199 Euro gibt's derzeit definitiv kein besseres Navigationssystem als das Medion!

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