Testbericht

Medion MD95669

Infrarotschnittstelle und DVI-Anschluss sind selten in dieser Preisklasse. Das leichte Medion bietet nicht nur diese, sondern auch noch ein helles Display im Breitbild-Format. Nur auf 3-D-Spiele sollten Nutzer dieses Notebooks verzichten.

  1. Medion MD95669
  2. Datenblatt
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© Archiv

Auf den ersten Blick gefällt das weiße Medion-Notebook mit seinen kompakten Maßen und auf den ersten Griff mit seinem moderaten Gewicht von rund 2,5 Kilo. Zudem hat es zwei Features, die man bei anderen Geräten in dieser Preisklasse vergeblich sucht:Sein DVI-Ausgang erlaubt den direkten Anschluss von TFT-Monitoren ohne analoge Umwege, und seine Infrarot-Schnittstelle ist praktisch, wenn man ein entsprechend ausgestattetes Handy hat.

Stehvermögen für lange Filme

Der hinten herausragende, große 66,3-Wh-Akku hat zudem eine nominell hohe Kapazität. Damit sorgt er für stramme viereinviertel Stunden Ausdauer. Das Stehvermögen des mit einem Pentium-M-Prozessor ausgestatteten Medions reicht selbst beim DVD-Gucken für Schinken in der Liga "Der mit dem Wolf tanzt" - sofern es nicht der 240 Minuten Directors Cut sein muss. Passend dazu trägt das Schmuckstück ein Display im Breitwand-Format mit scharfen 1280 x 768 Pixeln zur Schau, das seinen Besitzer mit 176 cd/m2 anstrahlt. Nur mit den sehr trötigen Lautsprechern ist kein Staat zu machen.

3D-Spiele stottern freudlos vor sich hin

Leistungsmäßig kann das Medion in dieser Preisklasse nur bedingt mithalten: Zwar sind die SysMark-Ergebnisse solide, aber der Intel-GM-855-Chip bietet praktisch keine 3-D-Leistung. Schon einfache 3-D-Spiele stottern freudlos vor sich hin. Dafür gefällt die Festplatte mit kurzen Zugriffszeiten. Erstaunt liest der geneigte Kunde auf der Medionshop-Homepage, dass ein Microsoft Office Professional 2003 im Paket inklusive sein soll. Doch dabei handelt es sich um eine Schüler-, Lehrer- und Studentenlizenz, die nur gegen Ausweis aktiviert werden kann.

Medion MD95669

HerstellerMedion
Preis749.00 €
Wertung292.0 Punkte
Testverfahren1.0

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