Stereo-Set mit Bluetooth

Micromega MySpeaker im Test

Das Stereo-Set Micromega MySpeaker besitzt HiRes-fähige Digitaleingänge und eine betont audiophile Abstimmung. Im Test überzeugten besonders die Räumlichkeit und der knackig-tiefe Bass.

Micromega MySpeaker

© Audio Reference

Micromega MySpeaker
EUR 299,00

Pro

  • Stattliche Leistung
  • Satter und knackiger Tiefbass

Contra

  • Stabile Unterlage oder ein optionaler Ständer ist Pflicht

Fazit

In puncto Neutralität und feinfühlig transparentem Klang zog die Micromega an allen Konkurrenten vorbei.
71,0%

Unter den Desktop- und Bluetooth-Systemen sieht die MySpeaker von Micromega am ehesten aus wie eine klassische Kompaktbox - und das ist sie eigentlich auch. Die passive Version wird paarweise auch als audiophiler Monitor verkauft, und auch die Elektronikeinheit im aktiven Komplettset ist vom Mini-PowerDAC MyAmp abgeleitet. Das erklärt nicht nur die HiRes-fähigen (bis 24/96) Digitaleingänge (USB, Toslink und S/ PDIF), sondern auch die recht stattliche Leistung mit 60 Watt pro Kanal.

Beim Hochtöner wurde auf eine hochwertige Gewebekalotte zurückgegriffen, die von einem Filzring umspannt ist, um Schallwandreflexionen zu minimieren. Den Tiefmittelton gibt ein 13er mit beschichteter Papiermembran wieder, der im Tiefton Unterstützung von einem nach unten spielenden Reflexrohr bekommt. Eine stabile Unterlage oder noch besser ein optional erhältlicher Ständer ist also Pflicht.

Erstaunlich erwachsen

Damit tönte die Micromega nach einem stresslosen Verbindungsvorgang erstaunlich erwachsen: Gerade ihr satter und knackiger Tiefbass bei Kari Bremnes "Norwegian Mood" bewies ebenso wie der sehr plastische und weit gezeichnete Raum, dass sie weit mehr ist als ein PC- oder Multimedia-Lautsprecher.

Micromega MySpeaker

© Audio Refrence

Bei den Eingängen vermeldet die Micromega Vollausstattung, alle Funktionen inklusive Bluetooth-Pairing lassen sich zudem per Fernbedienung steuern. Das Reflexrohr arbeitet im Downfire-Betrieb.

Die Heco konnte zwar noch etwas mehr Pegel mobilisieren, doch in puncto Neutralität und feinfühlig transparentem Klang zog die Micromega an allen Konkurrenten vorbei und maß sich am Ende gar mit anerkannt audiophilen Monitoren wie der Canton AM5. Ein ganz heißer Tipp für alle, die auch bei der Zweitanlage audiophile Ansprüche haben.

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