Hands On

Microsoft Surface Pro 3 im ersten Test

Das Microsoft Surface Pro 3 mit Windows 8.1 und 12 Zoll Bildschirm will beides sein: Tablet und Laptop. Und der Spagat gelingt. Bei seinem ersten Auftritt in Deutschland konnten wir das Profi-Tablet einem ersten Test unterziehen.

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© Microsoft

Das Microsoft Surface Pro 3 soll Tablet und Laptop in einem sein.

Dünn, leicht und mobil wie ein Tablet, mit Touchscreen und Eingabestift einfach zu bedienen, dank Windows 8.1 und andockbarer Tastatur aber auch mit dem kompletten Funktionsumfang eines Laptops: das alles soll das Surface Pro 3 bieten. Im August kommt das Profi-Tablet in den Handel, jetzt hat Microsoft das Surface Pro 3 erstmals in Deutschland gezeigt und wir durften einen ersten Blick auf das Gerät werfen.

Das Surface Pro 3 ist mit seinem 12 Zoll Display größer als das Vorgängermodell Surface Pro 2, dabei aber dünner und leichter. Trotz der Höhe von nur 9,1 mm finden ein USB-3.0-Anschluss, ein microSD-Kartenleser und ein Mini-Display-Port im Gehäuse Platz. Nimmt man das Tablet zum ersten Mal in die Hand nimmt, überrascht das geringe Gewicht von 800 Gramm. Es ist sehr viel leichter, als seine Größe vermuten lässt. So lässt es sich auch locker mit einer Hand halten, während man mit der anderen den Bildschirm bedient.

Microsoft Surface Pro 3

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Der Standfuß des Surface Pro 3 lässt sich stufenlos einstellen, von stehend bis leicht aufrecht liegend.

Flexibler Klappständer

Angenehmer zu bedienen ist es jedoch auf der Tischplatte liegend - oder stehend, dank dem stufenlos einstellbaren Standfuß. Während das Surface Pro 2 nur zwei Aufstellpositionen hatte, kann man beim Surface Pro 3 die Aufstellhöhe fast beliebig variieren - von fast aufrecht stehend, bis nur leicht erhöht liegend. Wer beim ersten Ausklappen glaubt, ein leichtes Anschieben mit einem Daumen reicht, um den Ständer in Position zu bringen, wird schnell eines besseren belehrt. Die Mechanik ist relativ fest, dafür bleibt der Standfuß dann auch sicher in der eingestellten Position.

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Windows-Tablet

Wir stellen das Microsoft-Tablet Surface Pro 3 vor.

Großes Display

Das Display des Surface Pro 3 hat mit seinen 2160 x 1440 Pixeln eine beeindruckende Auflösung. In dem eher düsteren Konferenzraum, in dem die Vorstellung stattfand, wirkte der Bildschirm klar und kontrastreich. Die Deckenlampen haben sich zwar im Display gespiegelt, waren aber nach einer schnellen Winkelkorrektur am Standfuß kein Problem mehr. Mit 12 Zoll Diagonale ist der Schirm auch groß genug für professionelle Anwendungen. So waren beispielsweise die durchaus klein geschriebenen Zahlen einer langen Excel-Tabelle problemlos zu lesen.

Microsoft Surface Pro 3

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Ein Druck auf das Ende des Surface-Stifts öffnet automatisch ein OneNote-Dokument.

Praktischer Surface-Stift

Der mitgelieferte Eingabestift soll natürliches Schreiben auf dem Tablet ermöglichen, um schnelle Notizen oder auch in Grafikprogrammen zeichnen zu können. Die Strichstärke variiert je nachdem, wie fest man aufdrückt. Das funktionierte schon ganz gut und auch verzögerungsfrei. Jeder Strich war sofort auf dem Bildschirm sichtbar. Das Schreiben auf der glatten Displayoberfläche ist aber zumindest gewöhnungsbedürftig.

Praktisch: Mit einem Druck auf das Stiftende öffnet sich OneNote, so dass man sofort Notizen machen kann, ohne erst den Startbildschirm entsperren zu müssen. Ein weiterer Druck und die Notiz wird automatisch gespeichert. Im ersten Test reagierte der Stift aber gelegentlich auch erst auf den zweiten oder dritten Versuch.

Microsoft Surface Pro 3

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Die Tastatur lässt sich für bequemeres Tippen auch leicht anwinkeln.

Tastatur

Auf dem glatten Tisch im Vorführraum rutschte das aufgestellte Tablet beim Schreiben per Surface-Stift schon mal ein Stückchen weg, wenn man nicht mit der anderen Hand dagegen hielt. Hier kam die anklickbare Tastatur gelegen, die auch als Rutschstopper fungieren kann. Hauptsächlich soll sie aber das Arbeiten mit dem Tablet erleichtern.

Unten ans Tablet angedockt, kann man die Tastatur zusätzlich mit einem Magneten am unteren Displayrand festmachen, so dass sie nicht mehr flach auf dem Tisch, sondern leicht angewinkelt liegt, was die Arbeit mit der Tastatur angenehmer macht. Dadurch soll das Tablet auch auf dem Schoß liegend besser zu bedienen sein.

Fazit

Das Surface Pro 3 wagt einen Spagat zwischen den Welten und will gleichzeit Tablet und vollwertiger Laptop sein. Bei unserem ersten Kontakt mit dem Profi-Tablet waren wir beeindruckt: Dank des großen und gut aufgelösten Bildschirms sind Office-Anwendungen gut zu bedienen, die andockbare Tastatur ermöglicht ein Arbeiten wie am Laptop. Dennoch ist das Tablet erstaunlich leicht und handlich. Der Eingabestift ist etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber durchaus praktische Funktionen, die er hoffentlich bald in einem ausführlichen Test unter Beweis stellen kann.

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