Testbericht Motorola Flipout
- Testbericht
- Datenblatt
Motorola Flipout
- Hersteller
- Motorola
- UVP
- 349 €
- Wertung
- 378.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.0
Die wiedererstarkte Handymarke Motorola reitet weiter auf der Android-Welle und wird zusehends frecher. Nach dem eher konservativ gestylten Milestone zeigten die Amerikaner bereits beim Backflip mehr Mut zum Design – und das nun zum Test vorliegende jüngste Motorola-Smartphone mit Google-Betriebssystem legt noch einmal ein gehörige Schippe drauf.
Quadratisch, praktisch, gut?
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Und wie geht das Texten auf diesem wunderlichen Ding von der Hand? Erstaunlich komfortabel: Trotz der geringen Abmessungen des Motorola Flipout fällt die Tastenfläche mit insgesamt 23 cm² sehr großzügig aus. Da sich die Drücker nach oben verjüngen, lassen sie sich wunderbar bedienen, auch sind sie gut voneinander abgegrenzt. Die winzigen 4-Wege-Navikeys, mit denen sich alle Funktionen des Flipout anwählen lassen, hätte sich Motorola angesichts des Touchscreens aber sparen können. Was den deutschen Tipper etwas ausbremst: Eigene Tasten für Umlaute sind nicht vorhanden, ä, ö, ü erscheinen durch langen Druck auf die entsprechenden Vokaltasten.
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Netzwerker mit Musiktalent
Der Startbildschirm des Android-2.1-Smartphones bietet insgesamt sieben Ebenen, die mit Widgets, Verknüpfungen und Ordnern nach eigenem Gusto bestückt werden können. Die Schaltflächen für Kontakte, das Hauptmenü und die Telefonanzeige sind ständig im rechten Displaybereich erreichbar. Sämtliche Inhalte werden recht kleinteilig dargestellt, die Bedienung gelingt dennoch Androidtypisch einfach über den Touchscreen und drei Sensortasten unterhalb des Displays. Auch Multitasking beherrscht das Motorola Flipout; eine längere Berührung der mittleren Taste ruft ein kleines Fenster mit den sechs zuletzt verwendeten Funktionen auf.
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Die Ausstattung des Motorola Flipout bringt die üblichen Handicaps des Google-Betriebssystems mit. So beherrscht das Flipout von Haus aus nicht die Synchronisation mit Outlook, Kontakte werden nur nach dem Vornamen sortiert und einen Dateibrowser sucht man vergebens – das lässt sich aber alles mit Zusatzsoftware respektive Apps lösen. Dafür hat das Motorola Flipout eine komfortable und im Test gut funktionierende Sprachsteuerung an Bord, bietet HSPA, WLAN sowie GPS und bringt eine 2 GB große MicroSD-Karte für den Wechselspeicherslot mit.
Auch bei der Wiedergabe von Musik kann sich das Motorola Flipout auszeichnen: Der Musicplayer hat TuneWiki integriert und zeigt so automatisch die Songtexte an – der spontanen Karaoke-Session steht also nichts mehr im Weg. Auch die Soundperformance gefällt. Das mitgelieferte Stereo-Headset klingt ganz ordentlich, kann das volle Potenzial des Motorola Flipout aber nicht ausschöpfen. Wer beim Musikhören richtig ausflippen will, sollte einen hochwertigen Kopfhörer in die 3,5-mm-Klinkenbuchse stöpseln.
Durchwachsene Ausdauer
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Kein Handy für die Masse
Wir fassen zusammen: Das Motorola Flipout ist in der Summe ein ordentliches Smartphone für eine junge Zielgruppe, die sich von der Telefonmassenware abheben will. Trotz Schwächen bei Display und Ausdauer dürfte der Androide der anderen Art Freunde finden – zumal er bei den Netzbetreibern gelistet ist.
Alle Daten und Testergebnisse zum Motorola Flipout