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Das Ausdauerwunder

Motorola Razr Maxx im ersten Test

Motorola Razr Maxx
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Länger hält kein Smartphone durch: Mit diesem Versprechen schickt Motorola das Razr Maxx ins Rennen. In Zahlen: 17 Stunden Gesprächszeit im GSM-Netz und 250 Stunden Standby-Betrieb soll das Smartphone bieten, ein 3300 mAh großer Akku will’s möglich machen.

Die schwache Ausdauer aktueller Smartphones ist ein echtes Ärgernis. Manche Geräte müssen täglich an die Steckdose, kaum ein Kandidat kommt länger als zwei Tage mit einer Akkuladung aus. Diesem Schwachpunkt rückt Motorola mit einem riesigen Akku zu Leibe. 3300 mAh soll der an Kapazität laut Motorola mitbringen.

Zum Vergleich: Der Akku des Samsung-Riesen Galaxy Note (5,3-Zoll-Display, 173 Gramm) hat im Test eine Kapazität von rund 2700 mAh hergegeben. Beim Motorola Razr wiederum, das praktisch die gleiche Ausstattung mitbringt, haben wir eine Kapazität von 1735 mAh gemessen. Wenn der Akku des Razr Maxx tatsächlich an die versprochenen 3300 mAh heran kommt, wird die Ausdauer wirklich viele Menschen sehr glücklich machen.

Motorola Razr Maxx: Erster Eindruck

connect hatte die Möglichkeit, sich ein Vorserienmodell genauer anzuschauen. Die Ausdauer konnten wir noch nicht messen, uns aber davon überzeugen, dass das Razr Maxx nicht der Klopper geworden ist, den man angesichts des großen Akkus erwarten könnte. Um genau zu sein: Das Maxx hat praktisch die gleichen Maße wie der Vorgänger Motorola Razr. Das ist 10 Millimeter dick, allerdings nur oben am Gehäuse, wo die Kamera untergebracht ist. Ansonsten sind es 7 Millimeter. Das Razr Maxx ist nun durchgehend 10 Millimeter dick und mit 145 Gramm auch rund 20 Gramm schwerer.

Gehäuse

Trotz großem Akku ist das Motorola Razr Maxx rund 10 Millimeter dünn.

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Für ein Gerät mit 4,3-Zoll-Touchscreen ist das dennoch absolut im Rahmen. Hält das Razr Maxx sein Ausdauerversprechen auch nur annähernd, dürften viele mit dem etwas größeren Gehäuse gut leben können, zumal das Smartphone wirklich hochwertig verarbeitet ist und dank Gorilla-Glas und Kevlar-Rückseite einen robusten und dennoch schicken Eindruck hinterlässt.

Motorola Razr Maxx: Ausstattung

+ Das Smartphones bringt eine Top-Ausstattung samt HSPA, A-GPS und Dualband-WLAN (b,g,n) und Micro-HDMI-Anschluss.                   

+ Die 16 GB an internem Speicher lassen sich per MicroSD-Karte erweitern.

+ Die Kamera bietet eine nominelle Auflösung von 8 Megapixel und verfügt über eine LED.

+ Videos werden in Full-HD-Auflösung (1080p) aufgezeichnet und abgespielt.

+ Mit der Funktion "Intelligente Aktionen" lassen sich die Energieressourcen optimal nutzen. So schaltet das Smartphone beispielsweise im Auto Bluetooth zur Verbindung mit der Freisprecheinrichtung ein und WLAN aus. Wann welche Aktion ausgeführt wird, lässt sich individuell definieren. So kann der Akkustand, der Aufenthaltsort oder eine Zeitvorgabe die Aktion auslösen.

+ Mit Motocast lässt sich unterwegs auf Dateien auf dem Rechner zugreifen und Musik und Videos streamen.

- Der Akku ist fest verbaut.

- Kein NFC-Chip, womit die meisten wohl gut leben können.

Weitere Features:

Größe: 131 x 70 x 10 Millimeter

Gewicht: 145 Gramm

Display: 4,3 Zoll Super-AMOLED-Display, 540 x 960 Pixel

Motorola Razr Maxx: Bedienung

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+ Das Razr Maxx kommt mit Android Ice Cream Sandwich auf den Markt, das auf dem großen Touchscreen gut zur Geltung kommt. Das getestete Vorserienmodell arbeitete mit der Version 4.0.4, verfügte aber noch nicht über alle Funktionen, die das Seriengerät aufweisen wird. So fehlte beispielsweise noch Motocast.

+ Stabil lief das System bereits und flott obendrein. Dafür sorgt nicht zuletzt der 1,2-GHz-Doppelkernprozessor.

+ Das Display ist auch aus schrägem Blickwinkel noch hell und zeigt kräftige Farben.

+ Sehr edle und gleichzeitig robuste Anmutung.

- Klar; ein Leichtgewicht ist das Razr Maxx mit seinen 145 Gramm nicht geworden.

Motorola Razr Maxx: Lohnt sich das Warten

Im Juni soll das Motorola Razr Maxx auf den Markt kommen. Die Preisempfehlung beträgt moderate 449 Euro. Da war das Razr zum Marktstart teurer. Wer ein Top-Smartphone sucht, das auch mal ein paar Tage durchhält, für den könnte sich das Warten durchaus lohnen. Als Alternativen mit sehr guter Ausdauer kommen derzeit eigentlich nur das Samsung Galaxy Note (5,3-Zoll) oder das Samsung Galaxy S2 (4,3 Zoll, 116 Gramm) in Frage.

Smartphone-Bestenliste

 
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