Testbericht

Motorola SLVR L7

Preiswerter als die Design-Ikone RAZR und einfacher ausgestattet; trotzdem lässt sich mit dem SLVR L7 stilvoll telefonieren. Als Multimedia-Maschine ist das Motorola-Handy weniger geeignet.

  1. Motorola SLVR L7
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Motorola SLVR L7

© Archiv

Motorola SLVR L7

Der Motorola RAZR, ausgesprochen wie das englische Wort Razor ("Reyser"), heißt im Riegelformat SLVR, sprich "Sliver". Auf deutsch: statt Rasiermesser jetzt also ein Scheibchen oder Splitter. Das SLVR L7 ist durchaus erschwinglich: Motorola positioniert den Flachmann in der unteren Mittelklasse und damit so günstig, dass er vom Start weg für einen Euro mit Vertrag zu haben ist.

Den RAZR-Look plattgedrückt

Das flache Gehäuse, die kühle Metalloberfläche und die Tastatur aus einem Stück: Die Verwandtschaft zum RAZR ist nicht zu übersehen. Nachteil des Riegelformats: Display und Keypad fallen kleiner aus als beim Vorbild im Klappen-Design. Dafür ist das Format noch einmal flacher und verschwindet problemlos in der Hemdtasche. Nach kurzer Gewöhnung liegt die Flunder sicher in der Hand und lässt sich komfortabel bedienen. Für spürbare Orientierung beim Tippen sorgt die etwas erhöhte Beschriftung der einzelnen Drücker. Die Ziffern und die Trennlinien leuchten blau und gleichmäßig. Die Strahlkraft der Anzeige regelt jeweils ein Lichtsensor. Die Navigationstaste sowie die Softkeys sind ausreichend groß.

Bluetooth serienmäßig

Praktisch: Motorola setzt auf einen Mini-USB-Anschluss, an dem wahlweise ein handelsübliches USB-Datenkabel oder das Ladegerät Anschluss findet. Das Handy über die USB-Schnittstelle aufzutanken funktioniert allerdings nicht. Leider fehlt beim Gerät eine Abdeckung über der Buchse. Kabellos findet das Handy über den Kurzstreckenfunk Bluetooth Anschluss an andere Geräte. Das Display des SLVR L7 löst mit 176 x 220 Bildpunkten höher auf als beim preiswerteren Schwestermodell L6. Es wirkt daher nicht so pixelig.

Kamera und Speicher

Von der Kamera mir 0,3 Megapixel Auflösung dürfen Hobby-Fotografen keine Wunderdinge erwarten. Der integrierte Speicher von 6,5 MB reicht für derart gering auflösende Bilder in der Regel aus, lässt sich über einen seitlichen Slot für MicroSD-Karten (Transflash) aber auch erweitern. Zudem hat das SLVR L7 einen javabasierten Musicplayer an Bord. Mit einem ausgewiesenen Musik-Handy kann es allerdings nicht mithalten: Im Lieferumfang fehlt ein Headset, zudem lassen sich beim Musikhören keine anderen Funktionen nutzen. Dafür verfügt das Motorola neben SMS und MMS über einen E-Mail-Client. Ansonsten bieten der schlanke Riegel noch Sprachwahl, ein Telefonbuch, das sich Postadressen merkt, sowie einen Wecker und einen Taschenrechner.

Motorola L7

HerstellerMotorola
Preis279.00 €
Wertung354.0 Punkte
Testverfahren0.9

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