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Testbericht

Nokia N95

Testergebnis
331.0 Punkte
399 EUR
Testverfahren: 1.0

connect


Michael Peuckert

24. Mai 2007

Einen echten Mehrwert bietet der »Computer 2.0« mit seinen serienmäßigen Fähigkeiten als Routenführer. So verfügt das N95 nicht nur über einen integrierten GPS-Empfänger, der sichunter der Tastatur verbirgt, sondern auch über eine vorinstallierte Navigations-Software von Smart2Go.

Routenplaner

kostenlos ans ziel: der sehr gute routenplaner zeigt den streckenverlauf mit abbiegepfeilen an.

Das notwendige Kartenmaterial kann entweder über den PC oder auch direkt »over the air« auf das Handy oder bevorzugt die Speicherkarte geladen werden und ist wie die Software kostenlos. Das Übertragen der Daten dauert einige Zeit, größere Länder sind deshalb auch in kleinere Parts  unterteilt – Deutschland etwa in die einzelnen Bundesländer.  So weit, so gut: Bis zu diesem Punkt ist noch alles kostenlos und der User mit  seinem N95, der Software und dem Kartenmaterial im Besitz eines mächtigen Routenplaners, der Strecken berechnet, deren Verlauf inklusive Abbiegehinweise anzeigt und sogar auch simuliert. So findet man etwa zu Fuß in einer fremden Stadt das  Hotel, eine Sehenswürdigkeit oder ein bestimmtes Restaurant, ohne auch nur einen Cent zusätzlich zu bezahlen. Erst wenn man sich vom N95 aktiv ans Ziel führen lassen will, kommt eine Zahlschranke. Die Preise bewegen sich zwischen sechs Euro für eine Sieben-Tages-  bis zu 100 Euro für eine Drei-Jahres- Lizenz. Gegen Gebühr sind auch  Städteführer erhältlich. Die Bedienung ist im ersten Moment  gewöhnungsbedürftig, da manche Bezeichnungen etwas ungewohnt sind, doch nach kurzer Einarbeitungszeit stellt dies kein Problem mehr dar.

3-D-optik

gelungen: die elegante 3-d-optik begeistert ebenso wie die darstellung der auswählbaren sonderziele.

Dann kann sich der User an der hervorragenden und liebevoll aufbereiteten Kartendarstellung in 2-D oder 3-D und der gelungenen Suchfunktion erfreuen. Wer es lieber rustikaler mag, kann auch auf eine reine Pfeilführung umschalten, dann allerdings ohne die Darstellung von an der Strecke liegenden Sonderzielen wie Tankstellen, Restaurants oder Hotels. Für den sofortigen Einsatz im Auto fehlt leider eine entsprechende Scheibenhalterung im Lieferumfang, auch für die Stromversorgung muss der Kunde selbst sorgen. Ist diese Hürde genommen, folgt auch gleich der einzig echte Kritikpunkt, denn der interne GPS-Empfänger konnte mit seinen teils langen Wartezeiten nicht überzeugen. Alternativ kann aber auch ein externes Bluetooth-Exemplar den Empfang übernehmen und der Navi Beine machen. Eine Investition, die sich für Poweruser lohnt, denn die optische und akustische Zielführung klappt gut, wenn auch manche Hinweise missverständlich waren und das Fahrzeugsymbol stets starr nach oben ausgerichtet blieb.



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