Testbericht

Navigon 2100 Max

Das neue 2100 Max legt ein fast unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hin - der überarbeiteten Software sei Dank.

  1. Navigon 2100 Max
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Navigon 2100 Max

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Navigon 2100 Max

Was kann man an Navigon-Navis noch verbessern? In Sachen Zielführung und Routenberechnung markieren die Geräte des deutschen Herstellers derzeit das Optimum. Im Menü und bei der Routenberechnung ließen sich die Navis aber bisher gerne etwas Zeit zum Reagieren. Das ist nun passe: Das 2100 Max reagiert fast ohne jede Verzögerung auf Eingaben. Auch Routen sind sehr flink berechnet. Die Strecke Stuttgart-Hamburg etwa stand in 9 Sekunden; innerörtliche Ziele hat das Navi schon nach weit unter 10 Sekunden parat. Die Werte für die Neuberechnung einer Route, etwa nach einem verpassten Abbiegepunkt, sind ebenfalls top.

Zieleingabe

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Die Zieleingabe ist nun endlich mit einer Buchstabenausblendung versehen.

Allein mit einem Speed-Tuning ließ es Navigon aber nicht bewenden: Die oft kritisierte fehlende Buchstabenausblendung bei der Zieleingabe ist nun vorhanden, das gesamte Zieleingabemenü überarbeitet und intuitiver bedienbar. Die ohnehin schon sehr übersichtliche und informationsreiche Darstellung der Karte, die allerdings manchmal etwas filigran und kontrastarm ausfällt, wartet nun mit einem detaillierteren Spurassistenten auf. Unklarheiten darüber, auf welcher Spur man sich nun halten soll, sind damit nahezu ausgeschlossen. Allerdings braucht diese Darstellung ein höheres Maß an Aufmerksamkeit, vor allem, wenn man auf einer Straße von fünf Spuren und mehr unterwegs ist. Das optisch aufwendige Reality View - eine realistische Darstellung von Autobahnkreuzen - hat "Max" ebenfalls drauf.

Auch die gewohnten Navigon-Tugenden bringt das 2100 Max mit und gefällt mit optimaler Routenwahl und Zielführung. Letztere punktet mit sehr guter Positionierungsgenauigkeit und super getimten, ausführlichen Sprachansagen. Aktuelle Geschwindigkeitslimits zeigt das System an und warnt vor Überschreitung. TMC ist an Bord, das Empfangskabel glücklicherweise mit dem Autoladekabel verschmolzen. Staus sieht man in der Karte in Form von Symbolen oder kategorisiert in einer Liste. Das Navi warnt aber auch rechtzeitig und navigiert auf Wunsch um das Hindernis. Ein Service, den man sich nicht entgehen lassen sollte: Registriert man das Navi einen Monat nach dem Kauf bei Navigon, kann man für 20 Euro ein 24-monatiges Abo auf Kartenupdates erstehen. 

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