Testbericht

Navigon 2150 max

Ursprünglich wollte sich Navigon bei seiner preiswerten 21er-Serie auf das Wesentliche beschränken. Das hat nicht ganz geklappt: Das brandneue Topmodell Navigon 2150 max (299 Euro) besitzt über TMC und eine Europakarte hinaus auch einen Bildbetrachter und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

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Testbericht Navigon 2150 max

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Testbericht Navigon 2150 max
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Die Zieleingabe erkennt mögliche Orte und Straßen prompt

Damit rückt es ziemlich nahe an seine größeren und deutlich teureren Brüder 7110 und 8110 heran. Auch bei näherer Untersuchung sieht das Gesamtpaket keineswegs nach Verzicht aus: Das schlanke Navi in schwarzer Klavierlack-Optik wirkt robust und fasst sich einfach gut an.

Highlight ist der 4,3-Zoll-Monitor, der sehr hell erstrahlt und seinen Inhalt gestochen scharf präsentiert - nicht einmal seitlich einfallende Sonne stört die Sicht sonderlich. Zudem kann der integrierte Lautsprecher auch mal richtig laut werden - so baut man Navigationssysteme, liebe Konkurrenten!

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Hauptmenü: Angenehm klar und übersichtlich

Das ins Gerät integrierte TMC-Modul zur Stauerkennung wird von einer praktischerweise ins Anschlusskabel integrierten Antenne versorgt. Einzig die etwas hakelige Halterung fällt in dieser gelungenen Vorstellung etwas ab.

An Funktionen ist gegenüber dem testerprobten kleinen Bruder 2110 max (auto connect 2/2008) hauptsächlich die im Stadtverkehr durchaus brauchbare Freisprechanlage neu. Per Bluetooth kopiert sie sich auch die Telefonbücher kompatibler Handys; sie erlaubt es nur leider nicht, die komplette Adresse zu übernehmen und an die Navigationsabteilung zu übergeben.

Die weiteren Haupt-Features sind der deutlich vergrößerte Spurassistent "Pro", die Autobahn-Ansicht "Reality View Pro" und eine Text-to-Speech-Stimme, die auch Straßennamen kennt. Dank mitgelieferter PC-Software kann das 2150 max zudem stets up to date gehalten werden; ein Kartenabo für zwei Jahre gibt's für 20 Euro extra, wenn man sich bis einen Monat nach Kauf anmeldet.

Technisches Ambiente

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Bird-View: Kartendarstellung mit toller Auflösung

Die Bedienung der grau gehaltenen Oberfläche gelingt dank der klaren Bezeichnungen sehr leicht, wirkt aber technischer als etwa bei den verspielteren TomTom-Geräten. Außerdem sind nicht alle Schaltflächen groß genug, besonders die Wahltasten am unteren Rand des Bildschirm sind zu klein ausgefallen.

Die Menüs reagieren durchaus flott auf Eingaben, nur die Animationen beim Ausklappen der Untermenüs ruckeln ab und zu. Wem das nicht gefällt, der kann diese Effekte auch abschalten.

Sichere Zielführung

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Optimal: Zielführung mit eingeblendetem Tempolimit

Unterwegs beeindruckte die klare und übersichtliche Kartendarstellung, die den Spagat zwischen Nah- und Fernsicht praktisch perfekt beherrscht. Navigon-typisch ist die Karte zwar etwas zu sehr in Grau gehalten, der Ablesbarkeit schadet dies dank des hervorragenden Displays aber nicht.

Das aktuelle Tempolimit wird stets links oben eingeblendet, der Spurassistent funktioniert zuverlässig, die richtige Richtung an großen Kreuzungen wird unmissverständlich im Verkehrsschild-Design angezeigt - das ist schlicht und ergreifend optimal.

Hervorragend sind auch die enorm schnelle Routenberechnung und die hohe Präzision, mit der das Navigon zu Werke geht. Einzig die künstliche TTS-Stimme wirkt ein bisschen weniger pointiert als die echte Stimme von früher, was aber nichts an der hervorragenden Vorstellung ändert. Zumal die Ansagen vom Timing her weiterhin sitzen wie angegossen.

Fazit: Das Navi ist eine Bank

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Die Kommunikationszentrale: Telefonbuch kompatibler Handys importierbar

Das Navigon 2150 max ist vor allem in Sachen Navigation eine Bank und muss hier kaum Gegner fürchten. Wer auf Multimedia-Features verzichten kann und zusätzlich mit dem Handy via Bluetooth freisprechen will, für den gibt's derzeit kein besseres Navigationssystem.

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