Testbericht

Navigon 2210

Wer aus gutem Hause kommt, bringt nicht selten auch entsprechende Tugenden mit. So auch das Navigon 2210 (179 Euro mit Europakarte, 149 Euro als 2200 mit DACH-Karte).

  1. Navigon 2210
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Testbericht Navigon 2210

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Testbericht Navigon 2210

Pro

  • Screen hell und kontraststark
  • Akustische Qualität
  • Rechtzeitige und gut klingende Ansagen

Contra

  • Sonderziele ohne Straßennamen
83,4%
Testbericht Navigon 2210

© Fotos: Hersteller

Gut ausgefüllt: Der Screen des 2210 ist frei von Schnickschnack

Verglichen mit dem 1210 (149 Euro) bietet das ebenfalls mit einem 3,5-Zoll-Bildschirm ausgestattete 2210 das wertigere Gehäuse, einen TMC-Empfänger und Text-to-Speech-Ansagen. Das 3,5-Zoll-Display wirkt größer, als es ist, denn der Screen ist recht hell und kontraststark.

Insgesamt nutzt die Software die nicht gerade üppige Displayfläche gut aus, wenngleich man die Sonderzielanzeige in Innenstädten auf wenige Kategorien beschränken sollte. Dumm: Der Ein-Aus-Schalter ist zu klein und reagiert noch dazu verzögert.

Rechtzeitige und gut klingende Ansagen

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Gut gelöst: Kleine Tastatur, aber durch Verzicht auf Zahlen besser bedienbar

So knapp die Extras gehalten sind, als Navi erldigt das 2210 seinen Job absolut überzeugend. Wie von Navigon gewohnt, kommen die Ansagen rechtzeitig, es wird weder zu wenig noch zu viel gequasselt. Der Touchscreen des kleinen Displays ist etwas unempfindlich und will nachdrücklich bedient werden.

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Gut gestartet: Das Hauptmenü lässt keine Fragen offen

Umso erfreulicher ist die akustische Qualität der Sprachausgabe, die sogar die des bei hohen Lautstärken verzerrt klingenden großen Bruder 7210 deutlich in den Schatten stellt. Die Routenwahl des Navigon 2210 ist nahezu perfekt, die Bedienung der Extrafunktionen lässt so gut wie keine Irrtümer zu. Schade nur, dass Sonderziele wie Tankstellen ohne Straßennamen angezeigt werden.

Wenn man eine bestimmte Aral-Tankstelle sucht, wird das unnötig knifflig. Umso besser ist dafür die TMC-Einbindung, die sich auch ungeübten Nutzern recht problemlos erschließt und schnell einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen gibt. Auch wenn es äußerlich klein wirken mag: Das 2210 ist ein großes Navi.

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