Testbericht Navigon 70 Premium Live
- Testbericht
- Datenblatt
Navigon 70 Premium Live
- Hersteller
- Navigon
- UVP
- 349 €
- Wertung
- 461.0 Punkte
- Testverfahren
- 0.9
- +dynamischer Fahrspurassistent
- +3D-Panoramaansicht
- +aufwendige Kartendarstellung
- +Tunnelassistent
- -langsame Routenberechnung
Und auch dieses Mal scheinen die Zeichen wieder gut zu stehen, zumindest wenn man in die Ausstattungsliste des 70 Premium Live blickt: dynamischer Fahrspurassistent, 3D-Panoramaansicht, 3D-Stadtbild, Landmark View 3D – und als i-Tüpfelchen kommt das ganze Komfortpaket auch noch mit internetbasierten Live-Diensten daher. Somit empfängt das 70 Premium Live die Verkehrsdaten genauer als TMC und TMC Pro, Ziele lassen sich ganz einfach via Google eingeben, man kann jederzeit aktuelle Wetterdaten oder Benzinpreise abrufen. Die Dienste sind die ersten 15 Monate kostenlos, danach fallen jährlich 49,95 Euro an.
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Hier werden die 3D-Gebäude transparent dargestellt, um die Übersicht nicht zu behindern.
Gut Ding will Weile haben
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Navigon-typisch geht die Zieleingabe auf dem großen 5-Zoll-Touchscreen sehr zügig vonstatten. Frühzeitig werden passende Vorschläge in der Ortsvorauswahl angezeigt. Alternativ lassen sich die Ziele mit ein wenig Übung ohne Probleme über die Sprachsteuerung aktivieren. Und auch die Zieleingabe via Google klappt denkbar einfach. Alles scheint perfekt.
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Doch plötzlich folgt der erste Dämpfer: Nach dem Start der Routenberechnung vergeht deutlich mehr als eine Minute (!) für eine Strecke von Hamburg nach Stuttgart, ehe sich die hübsche Kartenansicht vor unseren Augen langsam aufbaut. Das überrascht doch sehr. Also noch mal von vorne: Zielführung abbrechen. Ziel erneut eingeben. Warten. Und es bestätigt sich: Auch bei der zweiten Berechnung lässt sich das 70 Premium Live mit aktiviertem MyRoutes derartig viel Zeit, dass man glaubt, die Software sei abgestürzt. Gerade als wir es zwecks Reset von der Scheibe abhängen wollen, taucht endlich die Kartenansicht auf.
Lange Wartezeit bis zur Route
Die Erklärung: MyRoutes berechnet zunächst drei verschiedene Routen, was bei einer längeren Strecke schon mal etwas dauern kann. Dann gilt es, die passende Variante auszuwählen; meist entpuppt sich die mit „MyRoutes“ ausgezeichnete Variante als die beste. Liegen Staus auf der Strecke, werden erneut mehrere Alternativen berechnet, was auch dauert. Wieder muss der Nutzer zwischen zwei Routen wählen, wieder vergeht Zeit. Abgesehen davon nahm unser Testgerät an dieser Stelle keine Befehle mehr über den Touchscreen an. Man muss warten, bis sich die Karte nach ca. 30 Sekunden vollständig aufgebaut hat. Das alles könnte doch ein bisschen zackiger gehen. In Zeiten intelligenter Navis mit Internetanbindung sollte nicht nur das Routing, sondern auch Zieleingabe und Routenberechnung so intelligent und zügig gelöst sein, dass sie den Fahrer nicht nerven und ihm die eine oder andere Entscheidung abnehmen.
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3D – olé!
Bei der Kartenansicht blüht das Navigon 70 Premium Live voll auf. Vor allem in Großstädten – in unserem Fall die Schwabenmetropole Stuttgart – hat das Komfort-Navi ein echtes Schmankerl parat: Sämtliche Gebäude werden vollständig dreidimensional dargestellt. Die Straße zwischen den Häuserschluchten ist so klar unterteilt, dass man die unterschiedlichen Fahrbahnen erkennen kann. Die Gebäude werden zwecks Übersichtlichkeit beim Vorbeifahren transparent, die Straße verliert sich zwar hinter Kurven und Biegungen, das stört die Orientierung aber nicht weiter.
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Alle Daten und Testergebnisse zum Navigon 70 Premium Live