Testbericht

NF-Kabel Kimber Kable Select KS 1016

Das Cinchkabel Kimber Kable Select KS 1016 (1000 Euro) ließ die Tester aufhorchen.

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NF-Kabel Kimber Kable Select KS 1016

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NF-Kabel Kimber Kable Select KS 1016

Gemäß der kimberschen Philosophie, dass man Gutes nur durch feine Änderungen besser machen sollte, sind diese bei der neuen Select-Familie recht unauffällig. So winden sich auch hier die Leiter um einen Blindkern und sind so angeordnet, dass sich wichtige Parameter wie Kapazität, Parallelableitung und Induktivität minimieren. Geändert hat Kimber die Leiterzahl. So sind nun statt der bisherigen vier Leiter gleich sechs verbaut. Das KS 1016 besitzt jeweils drei einzeln isolierte Flachdrähte aus extrem reinem Kupfer für Hin- und Rückleiter.

Der Blindekern besteht nach langem Suchen und Probieren jetzt aus einem etwas festeren Material. Die Positionierung sowie den Abstand der Leiter zueinander definierte Kimber neu, da es ja mehr Drähte zu verlegen galt. Die optimale Anordnung ermittelte der tüchtige Ray durch pausenloses Experimentieren in endlosen Hörsitzungen.

Die Isolation der Strippen aus einem hochreinen, transparenten Teflon behielt er bei. Was Sinn macht, denn schließlich ist Teflon eines der besten Dielektrika überhaupt, besitzt gleichzeitig aber hervorragende Beiwerte. Mit den neuen WBT-NextGen-Steckern hatte Ray Kimber zuvor gute Erfahrungen gemacht, sodass nun das KS 1016 die vergoldeten Kupferstecker (0110 Cu) bekam.

Im Hörraum wartete die Referenzkette aus CD-Player Naim Audio CDS 555 (6/06), Vorstufe Lyra Connoisseur 4-2 L SE (8/05), Monoblöcken Thorens TEM 3200 (1/06) und Lautsprechern Lumen White Silver Flame (11/06), um die Qualitäten des neuen Kimber den gespannten Testern zu zeigen. Dabei wurde das Kabel sowohl als Verbindung zwischen CD-Player und Vorstufe als auch zwischen dieser und den Endverstärkern geprüft.

In beiden Fällen ließ das KS 1016 die Tester sofort aufhorchen. Denn schon das "günstigste" Mitglied der neuen Select-Familie überzeugte mit einer Detailvielfalt, wie man sie bisher nur von noch teureren Kabeln gewohnt war. Es ließ mit viel genauerer Ortung einzelner Instrumente nicht nur seinen Vorgänger KS 1011 hinter sich, sondern überbot sogar das teurere KS 1021. Dieses schien zwar den Raum etwas mehr zu vertiefen und bot den stahlenderen Hochton, doch die natürlicheren Klangfarben, die bessere Ortung und der Eindruck, die Musiker würden zeitgenauer zusammenspielen, brachten dem KS 1016 einen Klangpunkt mehr.

stereoplays Urteil: Kimber erhält die Vorherrschaft zurück und stellt die Cinch-Referenz.

Kimber Kable Select KS 1016

HerstellerKimber Kable
Preis1000.00 €
Wertung17.0 Punkte
Testverfahren1.0

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