Testbericht

NF-Kabel Kimber Kable Select KS 1026

Von seinem älteren Bruder konnte sich das Cinchkabel KS 1026 (1700 Euro) nicht so leicht absetzen. NF-Kabel Kimber Kable Select KS 1026

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NF-Kabel Kimber Kable Select KS 1026

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NF-Kabel Kimber Kable Select KS 1026

Gemäß der kimberschen Philosophie, dass man Gutes nur durch feine Änderungen besser machen sollte, sind diese bei der neuen Select-Familie recht unauffällig. So winden sich auch hier die Leiter um einen Blindkern und sind so angeordnet, dass sich wichtige Parameter wie Kapazität, Parallelableitung und Induktivität minimieren. Geändert hat Kimber die Leiterzahl. So sind nun statt der bisherigen vier Leiter gleich sechs verbaut. Das KS 1026 erhielt die Leitmaterialien seines älteren Bruders KS 1021. Das bedeutet beim drei hochreine Silberadern für das Signal und drei Kupferdrähte für den Rückfluss.

Der Blindkern besteht nach langem Suchen und Probieren jetzt aus einem etwas festeren Material. Die Positionierung sowie den Abstand der Leiter zueinander definierte Kimber neu, da es ja mehr Drähte zu verlegen galt. Die optimale Anordnung ermittelte der tüchtige Ray durch pausenloses Experimentieren in endlosen Hörsitzungen.

Die Isolation der Strippen aus einem hochreinen, transparenten Teflon behielt er bei. Was Sinn macht, denn schließlich ist Teflon eines der besten Dielektrika überhaupt, besitzt gleichzeitig aber hervorragende Beiwerte. Mit den neuen WBT-NextGen-Steckern hatte Ray Kimber zuvor gute Erfahrungen gemacht, sodass nun das KS 1026 die vergoldeten Kupferstecker (0110 Cu) bekam.

Im Hörraum wartete die Referenzkette aus CD-Player Naim Audio CDS 555 (6/06), Vorstufe Lyra Connoisseur 4-2 L SE (8/05), Monoblöcken Thorens TEM 3200 (1/06) und Lautsprechern Lumen White Silver Flame (11/06), um die Qualitäten der neuen Kimber den gespannten Testern zu zeigen. Dabei wurde das Kabel sowohl als Verbindung zwischen CD-Player und Vorstufe als auch zwischen dieser und den Endverstärkern geprüft.

Von seinem älteren Bruder konnte sich das KS 1026 nicht so leicht absetzen. Erst die nochmals gesteigerte Detailwiedergabe im Hochton gab den Ausschlag, wodurch beispielsweise Becken an Glanz gewannen.

So zog es mit dem bisherigen Topkabel von Kimber gleich, dem KS 1030. Dieses bewirkte zwar mehr Druck im Bass und verlieh Männerstimmen einen größeren Brustkorb, doch das KS 1026 ließ Gitarristen die Saiten so herzerfrischend anreißen und gliederte das Klangbild so sauber, dass ein Patt die Folge war.

stereoplays Urteil: Kimber erhält die Vorherrschaft zurück und stellt die Cinch-Referenz.

Kimber Kable Select KS 1026

HerstellerKimber Kable
Preis1700.00 €
Wertung18.0 Punkte
Testverfahren1.0

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