Testbericht

Nokia 2600 Classic

Die Finnen sind im High-End-Degment spitze, haben aber auch in der unteren Klasse jede Menge Angebote.

  1. Nokia 2600 Classic
  2. Datenblatt
Nokia 2600 Classic

© Archiv

Nokia 2600 Classic

Das jüngste Mitglied dieser Familie ist das 2600 Classic für 79 Euro. Dafür bekommt der User ein Dual-Band-Handy, bei dem sich die Optik dank austauschbarer Cover dem eigenen Geschmack anpassen lässt. Die Verarbeitung des Nokia kann allerdings nicht überzeugen: So knirscht das Kunststoffgehäuse bereits bei sanften Berührungen, zudem ist die Displayabdeckung recht dünn geraten und die Anzeige offenbart bereits bei geringem Druck unschöne Farbmoires. Dafür kommt hier ein hochwertiges TFT- anstelle eines einfachen STN-Exemplars zum Einsatz. Die Tastatur gefällt dafür mit genauen Druckpunkten, die Bedienung glänzt mit einem logischen Menüaufbau. Die eindeutigen Bezeichnungen und verständlichen Icons der Serie-40-Oberfläche helfen auch dem Nokia-unkundigen Nutzer schnell auf die Sprünge.

Die Ausstattung des 2600 Classic kann sich angesichts des günstigen Preises sehen lassen. So bringt das Telefon nicht nur gleich ein zweites Cover mit, sondern auch ein Stereo-Headset für die 2,5-mm-Klinkenbuchse. Einen Mediaplayer, wie ihn das K320i von Sony Ericsson bietet, hat das Nokia zwar nicht intus, dafür sorgt das UKW-Radio für Unterhaltung. Mit Bluetooth ist zudem eine praktische Verbindungsmöglichkeit zum PC oder Zubehör an Bord. Der Kalender bietet eine Erinnerungsfunktion und das Adressbuch fasst üppige 1000 Einträge mit bis zu 22 unterschiedlichen Merkmalen pro Eintrag. Damit lässt es sich im Normalfall recht gut auskommen. Zudem hat das 2600 Classic noch etliche Goodies wie Rechner und Umrechner, Timer und Stoppuhr sowie eine praktische Diktierfunktion zu bieten; Letztere zeichnet auf Wunsch auch Gespräche auf. Die Vorstellung im Labor kann sich ebenfalls sehen lassen: Während sowohl die leicht rauschende Akustik als auch die Sende- und Empfangqualität im durchschnittlichen Bereich angesiedelt sind, können die Ausdauerwerte auf ganzer Linie überzeugen. So bleibt das 2600 Classic bis zu 20 Tage auf Empfang und Quasselstrippen können ihrem liebsten Hobby bis zu 6 Stunden und 24 Minuten am Stück nachgehen. Wer in Sachen Haptik ein Auge zudrückt, bekommt hier ein solides Mobiltelefon zum günstigen Preis.

Nokia 2600 Classic

HerstellerNokia
Preis63.00 €
Wertung373.0 Punkte
Testverfahren0.9

Mehr lesen

Wer ist die Nummer eins? -

Mehr zum Thema

Nokia X2
Testbericht

Das Nokia X2 bietet von allem etwas und outet sich als kleiner Allrounder. Dennoch empfiehlt es sich primär als Einsteiger- oder Zweithandy.
Nokia X3-02 Touch and Type
Testbericht

Touch and Type nennt Nokia das Bedienkonzept, bei dem einfache Handys mit einem Touchscreen ausgestattet werden. Das Nokia X3-02 ist eines der ersten…
Nokia X3-02 Touch and Type
Testbericht

71,2%
Kleines Handy, große Tasten, großes Display: Das X3-02 erfüllt dank neuem Bedienkonzept alle diese Anforderungen.
Nokia C3-01 Touch and Type
Testbericht

Nokia hat ein originelles Bedienkonzept entwickelt, das Handys sinnvoll um einen Touchscreen ergänzt. Das C3-01 ist das zweite Touch-and-Type-Modell.
Nokia C3-01 Touch and Type
Testbericht

74,0%
Nokia hat ein originelles Bedienkonzept entwickelt, das Handys sinnvoll um einen Touchscreen ergänzt.
Alle Testberichte
Acer Switch Alpha 12
Detachable
75,4%
Das Acer Switch Alpha 12 ist das erste lüfterlose 2-in-1-Gerät mit Core-i-Prozessor. Im Test hinterlässt es einen…
Huawei P9 Plus
5,5-Zoll-Smartphone
88,0%
Huawei optimiert das P9 und heraus kommt ein echter Überflieger: Wir haben das Huawei P9 Plus getestet.
Samsung Galaxy A3 rosa
Testberichte
Alle Tests von Smartphones, Handys, Tablets, Navis, Notebooks und Ultrabooks, DECT-Telefonen und DSL-Routern in der Übersicht.