Testbericht

Nokia 5300

Man nehme: den Testsieger Nokia 5200, füge eine 1,3-Megapixel-Kamera und ein besseres Display hinzu. Wegen des erhöhten Stromverbrauchs geht das Erfolgsrezept aber nicht ganz auf.

  1. Nokia 5300
  2. Datenblatt
Nokia 5300

© Archiv

Nokia 5300
EUR 57,00

Pro

  • Sende- und Empfangsqualität sehr gut

Contra

  • erhöhter Stromverbrauch

Fazit

Connect-Urteil: 395 von 500 Punkten, gut
79,0%

Das Nokia 5300 ist der große Bruder des connect-Testsiegers 5200. Auf den ersten Blick kaum von diesem zu unterscheiden, gibt es doch Abweichungen im Detail: Das 5300 bringt ein mit 240 x 320 Pixel deutlich höher auflösendes Display mit. Außerdem lässt sich mit zwei zusätzlichen Playertasten links neben der Anzeige im Musikbetrieb zum vorigen oder nächsten Titel springen. Die Kamera knipst nicht mit 0,3 Megapixeln wie im 5200, sondern speichert Fotos mit 1,3 Megapixel. Zum Datentransfer wird ein Datenkabel mitgeliefert, eine MicroSD-Karte mit 256 Megabyte liegt ebenfalls im Karton. Ansonsten sind die beiden Modelle jedoch bis in die tiefsten Menüebenen identisch.

Umfangreiches aber intuitives Menü

Das Nokia 5300 arbeitet mit der neuen Serie-40-Version, die durch Flexibilität überzeugt, aber auch Nachteile hat. Die schwarze Schrift mit weißen Outlines im Standby-Schirm, der Termine und Shortcuts zu den wichtigsten Funktionen zeigt, ist nur schwer lesbar. Zudem fallen die Optionsmenüs teilweise sehr umfangreich und damit unübersichtlich aus. Dennoch bekommt man das Menü auch ohne Blick in die Bedienungsanleitung in den Griff, die wichtigsten Funktionen finden sich intuitiv. Weiterer Nachteil der neuen Serie-40-Ausstattung: Das Nokia bietet eine sprecherunabhängige Sprachwahl, die bei vielen Kontakten im Adressbuch unzuverlässig arbeitet. Ansonsten finden sich neben etlichen praktischen Extras ein E-Mail-Client sowie ein umfangreiches Adressbuch, das sich wie der Kalender problemlos mit Outlook abgleichen lässt. Das 5300 ist ordentlich, wenn auch nicht hochwertig verarbeitet und lässt sich dank großer Tasten bequem bedienen

Guten Anbindung an den Rechner

Doch zur Musik: Die kommt auf die MicroSD-Speicherchip, der sich auch bei laufendem Betrieb wechseln lässt. Beim direkten Anschluss per Datenkabel an den Rechner wird das Handy als externes Laufwerk erkannt und kann entsprechend bequem gefüllt werden. Danach muss nur die Musikbibliothek im Handy aktualisiert werden und schon zeigt der Player das neue Material sortiert nach Interpret, Alben, Genres und Komponisten. Zudem stehen automatische Titellisten mit den neuesten, den zuletzt oder den am häufigsten gehörten Stücken zur Auswahl; selber Playlisten am Handy zu erstellen ist allerdings nicht möglich.

Direkter Zugriff auf Musik

Nützlich im Alltag: Der Musicplayer startet und stoppt jederzeit, ein Druck auf die zentrale Taste neben der Anzeige genügt - egal ob sich das Handy im Standby-Modus befindet oder der Nutzer in den Tiefen des Menüs unterwegs ist. Weiterer Fortschritt: Endlich setzt Nokia bei der Verkabelung auf gängige Standards. So findet sich fürs Datenkabel eine Mini-USB-Buchse oben am Gerät, das Headset sitzt im Gegensatz zum etwas wackeligen, bei Nokia bislang üblichen PopPort-Anschluss sicher in einer 2,5 Millimeter großen Klinkenbuchse. Das Nokia lässt sich auch mit kabellosen Stereo-Bluetooth-Headsets verbinden und hat überdies ein UKW-Radio an Bord. Die Messwerte fallen etwas schlechter aus als beim 5200. Das große, helle Display scheint ordentlich Strom zu fressen: Mit aktivierter Anzeige verdient sich das Nokia 5300 nur 8 von 20 Ausdauer-Punkten. Immerhin: Die Sende- und Empfangsqualität ist sehr gut.

Nokia 5300

  
HerstellerNokia
Preis129.00 €
Wertung395.0 Punkte
Testverfahren0.9

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