Testbericht

Nokia 7510 Supernova

Mit den peppig gestylten Modellen der Supernova-Serie will Nokia Designfans ansprechen, die nicht gleich Unsummen in ihr neues Handy investieren, aber trotzdem auffallen möchten. So kostet das zum Test angetretene Klapphandy 7510 Supernova nur 189 Euro und liegt damit wie der Slider 7610 Supernova (235 Euro) und das Candybar-Modell 7310 Supernova(165 Euro) im mittleren Preissegment.

  1. Nokia 7510 Supernova
  2. Datenblatt
Nokia 7510 Supernova

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Nokia 7510 Supernova
Nokia 7510 Supernova

© Fotos: Hersteller

Stylishes Accessoire: das Nokia 7510 Supernova

Ein echter Hingucker ist das 7510 dabei allemal: Gelungen kombiniert Nokia die kalte Metallhaptik des Scharnier- und Kamerabereichs mit den warmen Softtouch-Oberflächen der Kunststoffteile. Letztere sind als "Xpresson"-Cover ausgeführt und lassen sich austauschen; eine weitere Farbvariante liegt dem 7510 gleich bei.

Auch sonst glänzt der 127 Gramm schwere Handschmeichler mit sehr guter Verarbeitung. So fügen sich die beiden Teile des Scharniers spielfrei ineinander; die Klappe lässt sich elegant über einen Drücker an der Seite öffnen.

Frischer Look von innen

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Optik I: Zwei Megapixel im Rückraum

Gelungen ist auch das auf den ersten Blick gar nicht zu erkennende Außendisplay, das nur kurz nach dem Schließen der Klappe und bei eingehenden oder verpassten Nachrichten und Anrufen auf sich aufmerksam macht.

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Optik II: Menü und Kontakteingabe in frischem Look

Doch nicht nur von außen macht das 7510 einiges her, auch das Innere präsentiert sich in einem frischen Look: Sämtliche Icons des Serie-40-Menüs wurden überarbeitet und sehen jetzt richtig modern aus.

Hinzugekommen sind zudem ganz neue Darstellungsfunktionen, etwa beim Bearbeiten eines Kontakts. Die hohe Bediengeschwindigkeit sorgt im Alltag für zügiges Zappen durch die einzelnen Menüpunkte. Anteil daran hat nicht zuletzt die Tastatur mit ihren großen und gut voneinander abgesetzten Drückern.

Rundum-Sorglos-Paket inklusive

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Hübsch: Der überarbeitete Musicplayer inklusive Equalizer

Doch Schönheit ist nicht alles - auch in puncto Features hat das 7510 einiges zu bieten. Als Quadband-Modell funkt der Klapper weltweit und hat mit EDGE einen praktischen Download-Beschleuniger für Daten an Bord. So kann sein Besitzer dann auch recht zügig mit dem integrierten HTML-Browser durchs Web surfen.

Wem der Original-Browser nicht gefällt, der kann alternativ auf die ebenfalls installierte Opera-Mini-Variante ausweichen. Für Unterhaltung sorgen der integrierte Musicplayer, der ebenfalls optisch überarbeitet wurde, das UKW-Radio mit RDS und sechs kurzweilige Spiele. Hinzu gesellt sich eine 2-Megapixel-Kamera als Knipse für den Notfall.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Stereo-Kopfhörer für die 2,5-mm-Buchse auch eine 512 MB große MicroSD-Karte für den Wechselspeicherslot; ein Datenkabel für den Abgleich mit dem PC fehlt allerdings. Kontakt zu anderen Geräten kann das 7510 aber auch via Bluetooth-Schnittstelle aufnehmen.

Labor-Performance auf Top-Niveau

Nokia 7510 Supernova

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Menüpunkt "Download": Neue Programme für Upgrades

War bis zu diesem Punkt schon alles richtig gut, konnte das 7510 im Labor der Testfactory noch einmal nachlegen. Bereits die Ausdauermessungen können sich mit über 15 Tagen Standby und knapp sechs Stunden Gesprächszeit im E-Netz wahrlich sehen lassen.

Einen echten Trumpf spielte das Nokia dann bei den Messungen der Sende- und Empfangsqualität aus: Hier erreichte der Klapper in beiden Netzen die Verbalnote "sehr gut", wobei der Empfang im E-Netz noch einen Tick besser war als im D-Netz.

Abgerundet wurde das positive Bild schließlich von einer sauberen und gut verständlichen Akustik beim Telefonieren - da bleiben kaum Wünsche offen.

Nokia 7510 Supernova

  
HerstellerNokia
Preis169.00 €
Wertung326.0 Punkte
Testverfahren1.0

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