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Testbericht

Nokia C5-03 im Praxistest

Nokia C5-03
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Ein voll ausgestattetes Smartphone für unter 200 Euro? Wer sich für das C5-03 entscheidet muss mit Kompromissen leben.

In Sachen Ausstattung lässt sich Nokia nicht lumpen und verpasst dem C5-03 alles, was man von einem Smartphone erwartet. Ins Internet geht es wahlweise per WLAN (802.11b/g) oder übers Mobilfunknetz per HSPA mit theoreiisch bis zu 10 MBit/s beim Datenempfang und 2 MBit/s beim Versand.

Auch ein A-GPS-Empfänger zur Ortung des C5-03 ist an Bord sowie Nokias gelungenes Software-Paket rund um Navigation und ortabhängige Dienste. Im Mittelpunkt steht die kostenlose Navigationssoftware Ovi Karten.

Das Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz war bei unserem Testgerät bereits auf der beiliegenden, 2 GB großen MicroSD-Karte vorinstalliert. Im Zweifelsfall lassen sich die Karten kostenlos nachladen.

Das funktioniert entweder übers Mobilfunknetz mit den vom Netzbetreiber veranschlagten Kosten für die Datenübertragung. Oder etwas eleganter und komplett kostenlos über den Rechner zu Hause.

Dazu muss die ebenfalls kostenlose Software Ovi Suite (www.nokia.de/ovisuite) installiert werden, die sich dann auch um die Synchronisation von Kontakten und Terminen oder die Aktualisierung der Telefonsoftware kümmert.

Nokia C5-03
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Den GPS-Emfänger ausreizen

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Neben der gelungenen Navigation, die auch einen Fußgängermodus bietet, findet sich im Menü die Anwendung „Hier und Jetzt“, dieRestaurants, Film- und Veranstaltungstipps aus der direkten Umgebung oder einfach nur die Wettervorhersage für den aktuellen Standort liefert. Zudem kommt der GPS-Empfänger beim Fotografieren zum Einsatz und versieht auf Wunsch die Bilder mit den Koordinaten des Motivs.

Von der Kamera sollte man allerdings nicht zuviel erwarten. Ihr fehlt ein Autfokus sowie ein Fotolicht. Immerhin: Bei ordentlichen Lichtverhältnissen gelingen ganz gute Schnappschüsse. Videos zeichnet die 5-Megapixel-Kamera mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel), allerdings nur  mit 12 Bilder pro Sekunde auf, was bei Kameraschwenks schnell zu verwischten Bildern führt.

Dennoch: Die Ausstattung ist angesichts des günstigen Preises beachtlich und umfasst neben Musicplayer, UKW-Radio, guten Organizer-Funktionen auch den Zugriff auf den Ovi Store, wo eine ordentiche Auswahl an Zusatzapplikationen findet.

Kompromisse verlangt das Smartphone bei Handhabung und Bedienung. Das 93 Gramm leichte Gerät bietet einen kleinen, wenn auch hoch auflösenden Touchscreen. Die Bedienung verlangt teilweise ein gutes Auge und zielsichere Finger.

Dabei reagiert der Screen auf Druck, versteht sich nicht auf Multitouch-Gesten und ächzt in unserem Test unter dem Finger. Auch wenn die Verarbeitung in Ordnung ist, hinterlässt das C5-03 so einen eher billigen Eindruck. Hinzu kommt, dass die S60-Oberfläche (50th Edition) nicht konsequent für Touchscreens optimiert ist. Ganz ohne Kompromisse geht‘s bei diesen Preis eben nicht.

Weiter Informationen:

Nokia: Alle Smartphone- und Handy-Tests im Überblick

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