Testbericht

Nokia E65

Just another Slider? Das E65 offenbart sich und seine echten Qualitäten erst bei genauerem Hinsehen.

  1. Nokia E65
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Nokia E65

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Nokia E65

Auf den ersten Blick ist das E65 nur ein weiteres Slider-Phone mit zu vielen Tasten. Aber wie bei besonderen Menschen erschließen sich die Qualitäten des E65 erst auf den zweiten Blick - und den sollte man unbedingt riskieren.

Handy mit WLAN

Denn ein Feature, das man bei dem recht brav designten Slider nicht unbedingt erwartet, ist sein WLAN-Funkteil. Mit dem Hotspot verbunden, lässt es sich dank des durchdachten, sehr fixen Browsers und dem scharfen 240x320-Pixel-Display mit 16,7 Millionen Farben ordentlich surfen. Mittels UMTS klappt das ebenfalls, nur nicht ganz so flott.

Praktische Funktionstasten

 

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Viele Drücker: Das Tastenkonzept ist gut, aber eigenwillig.

Auch das vermeintliche Zuviel an Tasten entpuppt sich als sinnvoll: Die vier Drücker um den Navikey bieten Direktzugriff auf vier Funktionen. Neben der frei konfigurierbaren Stern-Taste ist das Adressbuch immer griffbereit, das Mikro schnell stummgeschaltet und ein zweiter Anruf ruck, zuck aufgebaut. Allerdings sind die Menü- und die Löschtaste darunter sehr klein geraten. 

Fast femininer Ausstattungsbolide

 

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Schiebung: Das E65 ist ein klassischer "Slider" - in rot wirkt sein Design fast schon feminin.

Insbesondere in Rot ist die Erscheinung des E65 Geschmacksache. Doch die Feature-Liste ist über jeden Zweifel erhaben: Als Quadband-Handy ist das E65 weltweit auf Empfang, und UMTS sowie das bereits erwähnte WLAN ermöglichen schnellen Datentransfer. Auf kurze Distanzen nimmt das Nokia zu anderen Geräten mittels Infrarot oder Bluetooth Kontakt auf. Da das E65 auch das Bluetooth-SIM-Access-Profil unterstützt und die Finnen mit dem 616 für 410 Euro einen passenden Freisprecher anbieten, können zumindest finanzkräftige Kunden den fehlenden Außenantennenanschluss verschmerzen.

E-Serie: Jetzt mit Kamera

 

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Büro-Entertainer: Trotz Business-Orientierung hat der Slider eine 2-Megapixel-Kamera an Bord.

Nokia hat sich außerdem von der >>E-Serie-ohne-Kamera<<-Philosophie verabschiedet: Das E65 ziert eine 2-Megapixel-Knipse, die brauchbare Bilder liefert. Auch softwareseitig ist das E65 bestens gerüstet: Das Betriebssystem Symbian 9.1 mit Serie-60-Oberfläche bietet Ausstattung satt. Zudem lassen sich dank großem Angebot unzählige Funktionen mittels Software-Kauf ergänzen. Pfiffig: Der Käufer kann sein E65 mit einer automatischen Sperre versehen, die eine PIN-Eingabe erfordert. Wenn es also unbeobachtet rumliegt, können Unbefugte damit kein Schindluder treiben.  

Hurra, ein Datenkabel liegt im Karton!

Wer das E65 mit dem PC synchronisieren will, freut sich über das beigelegte Datenkabel. Denn für die inzwischen gut funktionierende Synchronisation mittels Bluetooth oder IrDA muss der PC entsprechend ausgestattet sein. Das beigepackte Mono-Headset dagegen hätte gerne auch in Stereo dudeln dürfen, da das E65 mittels optionaler Micro-SD-Karte und integriertem Musicplayer durchaus als mobiler Unterhalter taugt.

Schwache Messwerte

Die Messwerte gereichen ihm jedoch nicht zur Ehre: Während die im Labor ermittelte Ausdauer gut ist, ist das Funkteil wenig leistungsfähig, was bei schwachem Netz zu Verbindungsproblemen führen kann. Bei 900 MHz, die überwiegend von D-Netzen genutzt werden, ist das Risiko größer als beim üblicherweise von den E-Netz-Betreibern genutzten 1800er-Band.

Nokia E65

HerstellerNokia
Preis199.00 €
Wertung385.0 Punkte
Testverfahren0.9

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