
Praxistest: Nokia N8
Das erste Modell mit der neuen Symbian-Version 3 steht in den Startlöchern. connect hat sich einen ersten Eindruck von der neuen Oberfläche verschafft.
Die Version 3, die auf dem Nokia N8 erstmals zum Einsatz kommt, stellt einen großen Fortschritt in diese Richtung dar. Beim ersten Kontakt mit einem Vorserienmodell zeigte sich: Die größten Probleme sind ausgeräumt. Das Menü reagiert überall auf einen einfachen Klick, bislang ist an manchen Stellen ein Doppelklick nötig. Zudem setzt das Nokia N8 Eingaben flott um, auch bei aufwendiger Animation wie beim Durchblättern von Albencovern im Musicplayer. Auch die langen Optionsmenüs – ein Erbe aus den Zeiten, als die Smartphones noch per Tasten bedient wurden – sind weitgehend verschwunden, ohne dass die Funktionalität der Plattform eingeschränkt wurde.
Optisch erinnert dabei vieles an die bisherige S60-Ober fläche, die Icons sind weitgehend gleich geblieben und wer S60 kennt, dürfte mit dem Nokia N8 schnell zurechtkommen. Wer allerdings revolutionär Neues erwartet hat, könnte etwas enttäuscht sein. Nokia weist darauf hin, dass der Umbau eher als Evolution zu betrachten ist, die mit der bereits in Arbeit befindlichen Symbian- Version 4 fortgesetzt wird.
Die Ausstattung fällt üppig aus: Die Kamera bietet einen Xenon-Blitz, zeichnet Videos in HD-Auflösung auf und zum Betrachten des Materials auf dem Fernseher liegt ein HDMI-Kabel bei. WLAN, GPS samt Gratisnavi und Multitouch-Bedienung runden die Sache ab, um nur die Highlights zu nennen. Im dritten Quartal soll das N8 auf den Markt kommen. Die Bildergalerie vermittelt einen ersten Eindruck der neuen Bedienoberfläche.
Nokia N8 - Das erste Smartphone mit Symbian 3 1 von 17
Das Nokia N8 bietet den vom N97 bekannten Startbildschirm, auf dem sich direkte Links zu häufig verwendeten Funktionen oder Widgets für Facebook oder Twitter einblenden lassen.
© Nokia

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