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Testbericht

Nokia N93

Testergebnis
415.0 Punkte
739 EUR
Testverfahren: 0.9

connect


Michael Peuckert

24. August 2006

Inhaltsverzeichnis 2/2

Das Highlight ist jedoch die Videofunktion, die diesen Namen auch wirklich verdient. So kann man das Nokia in schönster Camcorder-Manier mit aufgeklapptem Display halten, wobei die Bedienung über seitliche Tasten erfolgt, die mit dem Daumen bequem zu erreichen sind. Lediglich die beiden Softkeys am Bildschirm-Rand, die für Sonderfunktionen zuständig sind, entziehen sich dem einhändigen Zugriff. Obendrein verwöhnt  das N93 mit einer brillanten Videoauflösung von 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde – und zeichnet sogar Stereoton zum Bewegtbild auf. Sogar eine rudimentäre Schnittfunktion ist an Bord. Deutlich bequemer geht das Bearbeiten der Filme aber am heimischen PC, eine entsprechende Software von Adobe findet sich ebenso im Karton wie ein Daten- und ein Signalkabel, mit dem man Fotos oder Filme direkt am Fernseher anschauen kann. Bei aller Begeisterung für den Quantensprung in der Handy-Historie darf man aber nicht vergessen, dass Videos in dieser Qualität wahre Speicherfresser sind und auf die mitgelieferte MiniSD-Karte mit 128 MB nur etwa fünf Minuten Film passen.

Datenfunk mit UMTS und WLAN

Und weiter geht’s im Feature-Reigen: Das N93 beherrscht UMTS und WLAN samt UPnP-Unterstützung. So kann man selbst größere Mediadaten wie Bilder oder Videos etwa per E-Mail versenden oder im Heimnetzwerk der Familie zugänglich machen. Auch die üblichen Goodies wie Sprachanwahl und -steuerung sowie umfangreiche Organizer-Funktionen hat das Serie-60-Modell an Bord, wobei die sehr gute Termin- und Adressverwaltung heraussticht. In der Summe stellt das Nokia mit 140 Punkten sogar einen neuen Ausstattungsrekord auf. Die Bedienung der zahlreichen Features gelingt Nokia-typisch einfach, auch wenn das N93 etwas verzögert auf Tasteneingaben reagiert. Im Labor ließ das N93 ebenfalls nichts anbrennen. Mit über 15 Tagen Standby- und mehr als sechs Stunden Gesprächszeit in D- und E-Netz stimmt die Ausdauer. Auch mehr als drei Stunden Akkulaufzeit im UMTS-Betrieb sind gut. Die Sende- und Empfangsqualität ist in allen Netzen Durchschnitt, die Akustik nur gutes Mittelmaß –  für den Testsieg bei connect reichten die Leistungen aber allemal.





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