Testbericht

Panasonic Toughpad JT-B1 im Test

Das Panasonic Toughpad JT-B1 erweist sich im Test als äußerst robust und macht bei Wind und Wetter einfach seinen Job: Auch Kälte, Hitze, Dreck und Feuchtigkeit können es nicht bremsen.

  1. Panasonic Toughpad JT-B1 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Panasonic Toughpad JT-B1

© Hersteller

Panasonic Toughpad JT-B1
EUR 12,95

Pro

  • übersteht Fallprüfung bis zu 1,5 Metern
  • IP65-Schutzgrad
  • gute Ausdauer

Contra

  • nur 1 GB Arbeitsspeicher
58,4%

Das Panasonic Toughpad JT-B1 hat in unserem Test eine Menge durchgemacht. Kälte bei Outdoor-Einsätzen, Staub in der Werkstatt, Feuchtigkeit in der Produktionshalle, Hitze im Fahrzeug und Stürze auf der Baustelle: Dieses 545 Gramm schwere, 18 Millimeter dicke 7-Zoll-Tablet ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Der Preis des getesteten JT-B1 beträgt 955 Euro. Mit LTE-fähiger Mobilfunkeinheit kommt es auf 1136 Euro.

Gehäuse und Verarbeitung: Bis ins Detail professionell

Das verwindungssteife, knarzfreie Gehäuse zerstreut auf Anhieb Zweifel an der Solidität. Die umlaufende Gummierung ist an den Ecken großzügig ausstaffiert. So kann das Toughpad in den Fallprüfungen nach MIL-STD810G Stürze aus bis zu 1,5 Metern Höhe überstehen.

Als Full-Ruggedized-Tablet mit IP65-Schutzgrad darf sich der Kollege von Panasonic als staubdicht, vollständig gegen Berührungen geschützt und immun gegen Wasserstrahlen bezeichnen. Dazu verspricht das JT-B1 im erweiterten Temperaturbereich von -10° bis 50° Celsius seine Aufgaben zuverlässig zu erledigen.

Panasonic Toughpad JT-B1

© Hersteller

Das Dashboard: Diese vorinstallierte App erlaubt den direkten Zugriff auf wichtige Einstellungen.

Die aufgeraute Geräterückseite, die  aus magnesiumlegiertem Kunststoff besteht, und ein Gurt bringen sicheren Halt bei der Einhandbedienung. Die Kontakte für Netzadapter und Micro-USB-Anschluss sind zurückversetzt und mit einem verriegelbaren, passgenauen Abdeckelement gekapselt. Die Headset-Buchse verbirgt sich hinter einer Gummischutzkappe.

So geht's: Android-Tablet perfekt konfigurieren

Dagegen sind die Schlitze für die Micro-SD- und die Micro-SIM-Karte, die nur bei der Mobilfunkvariante des JT-B1 Sinn macht, von außen nicht zugänglich. Beide stecken im Akkufach. Der Energiespender ist stramm eingepasst und mit zwei Plastikriegeln fixiert.

Labormessungen: Hohe Ausdauerwerte

Der 5720 mAh starke Lithium-Ionen-Akku trägt entscheidend zu der praxistypischen Ausdauer von knapp acht Stunden bei - ein vorzüglicher Wert. Das matte, reflexionsarme Multitouch-Panel begnügt sich mit 1024 x 600 Bildpunkten.

Die Inhalte werden etwas blass und leicht grisselig dargestellt. Ein Umgebungslichtsensor für die automatische Helligkeitsanpassung, die mit 579 cd/m2 gute Leuchtdichte und die akzeptablen Kontrastwerte bestätigen jedoch den Eindruck, dass dieses Android-Tablet (Ver. 4.0.4) selbst draußen bei Tageslicht noch eine praxisgerechte Ablesbarkeit bietet.

Ausstattung: Zweckmäßige Hardware

Für eine meist flotte, verzögerungsarme Fingerbedienung sorgt die Doppelkern-Prozessoreinheit OMAP 4460 von Texas Instruments. Dazu gibt's überschaubare 1 GB Arbeitsspeicher und 11,5 GB frei nutzbaren Flash-speicher.

Outdoor-Handys in der Übersicht

Ebenfalls mit von der Partie sind zwei Kameras - eine für den Chat unter Kollegen und eine für Fotos und Full-HD-Videoaufnahmen. Die rückseitige 13-Megapixel-Kamera kann dazu auf Autofokus und Fotolicht zurückgreifen. Die Probeaufnahmen gerieten weichgezeichnet und in hellen Bereichen häufig überbelichtet.

Panasonic Toughpad JT-B1

© Hersteller

Robuste Natur: Das Toughpad ist bis ins Detail für die Herausfordungen der Arbeitswelt abseits des Schreibtischs gerüstet.

Insgesamt beschränkt sich die Ausstattung auf das Notwendige. Zu den wesentlichen Dingen im Job zählen unter anderem kabellose Datenverbindungen, die in der JT-B1-Variante ohne LTE-Modem via WLAN (802.11 a/b/g/n), Bluetooth 4.0 und NFC möglich sind.

Bedienung: Drei freie Funktionstasten

Der on top platzierte Einschaltknopf ist mit einem überhöhten Rand gegen versehentliches Berühren geschützt. Anwender können drei weitere Knöpfe individuell mit häufig benötigten Funktionen belegen. Zwei Drücker ersetzen beispielsweise die fehlenden Lautstärketasten.

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Die Zuordnung fällt mit der App "User_Button_Manager" genauso leicht wie die Bedienung insgesamt. Über einen vierfach verschraubten Schacht lassen sich weitere Komponenten wie Kartenlesegeräte integrieren und so firmenspezifische Lösungen realisieren.

Fazit: Stimmiges Gesamtpaket

Das Toughpad ist sicher nicht so opulent ausgestattet wie trendige Consumer-Tablets. Aber es hat eigene Stärken: Welcher mobile Begleiter kann schon einen Sturz unbeschadet überstehen, ist auch draußen gut einsetzbar und unkapriziös in der Handhabung? Ganz zu schweigen von der auf drei Jahre ausgedehnten Garantie.

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