Testbericht

Philips ID937 im Test

Satte 130 Euro ruft Philips für das ID937 auf. Dafür bietet das Design-DECT zu wenig.

  1. Philips ID937 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Philips ID937

© Philips

Trotz dürftigem Design verlangt Philips satte 130 Euro für das ID937.

Wie man das Thema DECT-Telefon formal erfrischend neu interpretieren kann, zeigt Philips mit dem ID937. Dass man mit dem 350 Euro teuren Kommunikator etwas ganz Besonderes bieten will, wird schon beim Auspacken deutlich, denn Mobilteil und Basis sind fein säuberlich in ein Stofftuch gehüllt. Auch legt man das Mobilteil bei  Nichtgebrauch nicht profan auf dem Tisch - nein, das ID937 steht erhaben auf einem runden Fuß und  zieht so die Blicke auf sich.

So weit der Schein. Beim Sein hapert's dagegen. So erfordert die Installation Geduld: Während Telefone meist einfach mit dem Strom- und dem Telefonkabel verbunden werden, muss man in die Basis des ID937 erst ein Y-Kabel stecken, das wiederum in zwei Buchsen fürs Telefon- und Stromnetz mündet. Ein unnötiges Gefrickel, das sich bei den Akkus fortsetzt: Das Akkufach kann man nicht einfach aufschieben, sondern muss eine Schraube am Fuß des Mobilteils lösen - bei diesem Gerät scheint der Weg das Ziel zu sein. Beim ersten Telefonat erinnert einen dann das kantig knapp über der Ohrmuschel endende Mobilteil, dass Design und Funktion nicht immer harmonieren: Der Hörer liegt nicht wirklich gut am Ohr, was bei längeren Telefonaten leicht schmerzt.

Solide Ausstattung, mauer Klang

Besser sieht's bei der Ausstattung aus: Das Telefonbuch merkt sich 250 Rufnummern inklusive Namen, die das 65 536-Farben-Display gut lesbar darstellt und die dank SIM-Karten-Leser einfach aus dem Handy übernommen werden können. Auch ist die Anruferliste mit 30 Speicherplätzen üppig dimensioniert. Weniger schön: Der Anrufbeantworter merkt sich insgesamt lediglich 15 Minuten und lässt sich nur über das Mobilteil abhören; die Basis bietet keine Tasten für die schnelle Abfrage des Rufsammlers. Und beim Klang kommt das ID937 trotz des eigens beworbenen "XHD-Sounds" nicht über ein "befriedigend" hinaus - ein Urteil, an dem das teure Philips auch in der Gesamtpunktzahl nur um Haaresbreite vorbeischrammt.

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