DECT-Telefone

Philips Linea M3351 im Test

Das Philips Linea M3351 erweist sich im Test als Hightech-Skulptur, die sich vor allem an Design-Fans richtet.

Philips Linea M3351

© Philips

Philips Linea M3351

Im Test zeigt das Philips Linea M3351, dass es keinesfalls aus der Art schlägt. Denn wenn es um schnurlose Telefone geht, ist die Marschrichtung von Philips eindeutig: Die meisten Modelle des holländischen Elektronik-Konzerns fallen durch ihr extravagantes Design auf. So auch das für 60 Euro angebotene Linea M3351, das, solange sein Mobilteil zum Aufladen in der Basisstation steht, eher wie eine kleine Hightech-Skulptur wirkt. Erst nach dem Abheben offenbart die minimalistische Säule, dass sie das Mobilteil eines Schnurlostelefons beherbergt.

Display und Gehäuse

Wie auch schon beim Philips Mira (Test) stehen Display und Funktionsumfang hinter dem Designanspruch etwas zurück. So bietet auch das Linea nur ein Monochrom-Display, das gerade mal zwei Zeilen für Rufnummern und Menüeinträge anzeigt, und zusätzlich nur zwei schmale Reihen mit Symbolen zur Statusanzeige besitzt. Lesbarkeit und Kontrast des Displays sowie das auf einer Zwei-Wege-Navigationswippe und auf fest belegten Tasten für "OK" und "Zurück" basierende Bedienkonzept gehen jedoch in Ordnung. Die großen Gummitasten reagieren präzise.

Ausstattung

In der Basis steckt ein Anrufbeantworter mit 25 Minuten Speicherkapazität, der allerdings nur vom Mobilteil aus abgefragt werden kann. Die einzige Taste an der Basisstation dient der Paging-Funktion, mit der sich ein verlegtes Mobilteil wiederfinden lässt.

Das Fassungsvermögen des Telefonbuchs ist mit 50 Einträgen eher bescheiden. Dazu kommen Listen für verpasste oder angenommene Anrufe und für die Wahlwiederholung - wie bei Designtelefonen üblich, liegt der Fokus des Linea nicht unbedingt auf dem Funktionsumfang.

Klang und Ausdauer

Unter dem Namen HQ-Sound bietet Philips eine eigene Klang-Tuning-Technologie. Die Laborergebnisse attestieren dem Linea M3351 gute Klangqualität beim Telefonieren in beide Richtungen sowie recht guten Klang im Freisprechbetrieb. Sehr gut ist das Durchhaltevermögen der beiden Standard-Akkuzellen, die fast 13 Tage Standby-Betrieb oder deutlich über zehn Stunden Dauertelefonat möglich machen.

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