Testbericht

Pioneer BDP-LX 91

Genuss gehört auch beim dicksten und mit 2400 Euro momentan teuersten Pio-neer-Player zur obersten Gefühlspflicht.

  1. Pioneer BDP-LX 91
  2. Datenblatt
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© Archiv

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© J.Bauer, Hersteller

Mächtiger Auftritt: Der große Ringkerntrafo, eine diskret aufgebaute Analog-Platine und viele Elkos zeugen von massivem Material-einsatz. Ebenfalls inklusive: eine SD-Karte mit viert Gigabyte Speicher für BD-Live

Schon allein das massige, schwarz glänzende Gehäuse lässt Designfreunde glucksen und passt nicht ganz zufällig zur Optik aktueller Plasma-TVs. Wer dann das doppelwandige Gehäuse auseinander nimmt, schwelgt in einer wahren Materialflut. Der dicke Ringkerntrafo könnte auch einen Verstärker antreiben, und die diskret aufgebaute Analog-Audioplatine protzt mit acht D/A-Wandlern von Wolfson für den Mehrkanal-Ausgang. Ohnehin muss man sich wirklich bemühen, um beim Pioneer ein Haar in der Ausstattungs-Suppe zu finden. Er bietet BD-Live, beherrscht alle digitalen und analogen Videospielarten und verwöhnt mit zwei HDMI-Anschlüssen, die sogar parallel betrieben werden können. Mit einer kleinen Einschränkung: Der "Sub"-Ausgang gibt HD-Ton nur im zweikanaligen 48_kHz-Downmix aus. Aber da ist auch wieder dieses kleine, verräterische Logo, dieses "DTS-HD Advanced Digital Out". Wir wissen ja, was es bedeutet: DTS-HD Master Audio-Datenspuren gehen nur per HDMI verlustfrei an den Receiver. Im LX_91 steckt ja der Chipsatz aus dem LX_71, gleichsam ohne DTS-HD-Decoder (AUDIO 9/08). Doch natürlich erhielt der große Bruder noch etwas Feinschliff: Videosignale werden von ihrer nativen Acht-Bit-Auflösung auf 16 Bit hochgerechnet.

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© J.Bauer, Hersteller

Vergoldete Anschlüsse, einen analogen Mehrkanal-Ausgang und zwei HDMI-Buchsen hat nicht jeder Player zu bieten.

Damit lassen sich Displays, die diese Auflösung vertragen, mit noch mehr Farbinformationen füttern. Zum getunten Pioneer-Chip gesellt sich ebenfalls ein Marvell-Qdeo-Prozessor, ausgestattet mit den mannigfaltigsten Talenten, um dem ärgsten Feind der Blu-ray Disc, dem digitalen Rauschen, den Garaus zu machen.Auch die Audiosektion kommt nicht zu kurz. Mit dem "Precision Quartz Lock System" kann der LX_91, wie auch schon der LX_71, von einem passenden Pioneer-Receiver per HDMI-Schnittstelle im Auslesetakt einer CD kontrolliert werden und verringert dadurch hörbar Jitter (siehe Test in AUDIO 1/09).

Pioneer BDP LX 91

HerstellerPioneer
Preis2400.00 €
Wertung105.0 Punkte
Testverfahren1.0

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