E-Book-Reader

Pocketbook Sense im Test

Der Pocketbook Sense erweist sich im Test als handlicher E-Book-Reader, der eine Menge zu bieten hat, dem Leser aber auch Geduld abverlangt.

Pocketbook Sense E-Reader Test

© Pocketbook

Pocketbook Sense E-Reader Test

Zu der limitierten Auflage des 155 Gramm leichten Pocketbook Sense gehört mit dem Kenzo-Cover ein robuster "Büchereinband". Das standesgemäß auflösende E-Ink-Pearl-Display zeigt im Test die geforderte Lesefreundlichkeit, auch wenn die Darstellung filigraner Schriftzeichen konturierter sein könnte.

Durchschnittliche Anzeige

Wie beim Tolino Vision 2 (Test) fallen Helligkeit und Kontrast gegenüber dem Kobo Aura H2O (Test) ab. Dafür kann der Sense über einen integrierten optischen Sensor die Helligkeit der Anzeige automatisch an das Umgebungslicht anpassen; wobei die LEDs den Screen nicht ganz gleichmäßig ausleuchten. Dem 1-GHz-Prozessor stehen 256 MB Arbeitsspeicher zur Seite. Das spürbar gebremste Tempo und die hakelige Software (Ver. 5.2) machten die Bedienung mühsam.

Die Nutzeroberfläche der Kindle-Alternative verlangt zudem etwas Einarbeitungszeit. Dafür lassen sich Notizen handschriftlich auf den Touchscreen kritzeln. Die Ausstattung passt: 3 GB Speicher stehen für E-Books im EPUB-Format zur Verfügung. Mit Micro-SD-Karten lässt sich der virtuelle Bücherschrank sogar erweitern. Zum Blättern sind außen auf der Rückseite zwei Tasten platziert. Das ist praktisch, allerdings könnten die Druckpunkte klarer sein.

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Ticket nach Bookland

Ruft man den Store auf, verbindet sich der gegen Fingerabdrücke kaum anfällige Reader via WLAN mit Bookland.com. In dem überschaubaren Sortiment sind die Titelnutzungsrechte teils zeitlich begrenzt. Der neue Roman von John Nesbo steht nach Erwerb nur 24 Monate zur Verfügung. Wer in einem Shop seiner Wahl kauft und über USB lädt, findet hier ein kompaktes Lesegerät, dessen Performance sich zum Arbeiten mit Büchern jedoch weniger eignet.

connect-Urteil: befriedigend (347 Punkte)

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