AR-Game für Android und iOS

Technik und Performance

pokemongo android ios

© Screnshot: connect.de

Pokémon GO ist für Android und iOS erhältlich.

Pokémon GO ist aktuell für Android und iOS erhältlich. Android-Nutzer benötigen mindestens die Betriebssystemversion 4.4 oder höher, iPhone-Spieler die iOS-Version 8.0 oder höher. Dass allein ist allerdings noch keine Garantie für ein flüssiges Spielerlebnis. Gerade auf älteren Smartphones kann es zu Rucklern kommen.

Auf den von uns mit Pokémon GO getesteten Smartphones (Galaxy S7 Edge, Nexus 6, iPhone 5s und iPhone 6 Plus) stießen wir Performance-technisch auf wenige Probleme. Lediglich die beim Pokémon-Fang zugeschaltete Kamera kam hin und wieder ins Stottern. Die AR-Ansicht lässt sich jedoch deaktivieren - was zusätzlich Akku spart.

Pokémon GO als Akkufresser

Das ist auch sinnvoll, denn Pokémon GO stellt den Akku vor eine große Herausforderung: Ständig aktives Display, GPS und dazu teils die Kamera. Wie bei Ingress sind externe Zusatzakkus also für ausgedehntere Spielsessions Pflicht - am besten Power-Banks mit einer Kapazität von 10.000 mAh aufwärts.

pokemongo pokemon gefangen bug

© Niantic / Screenshot: connect.de

Nerviger Bug durch Serverengpässe: Ein Pokémon wurde gefangen, doch das Spiel friert ein. Nach einem Neustart ist es verloren.

Lags und Serverfehler

Für größere Probleme sorgten gerade in den Anfangstagen Lags und Serverfehler. Da Pokémon GO eine ständige Verbindung zu den Spieleservern benötigt, kam es durch den Ansturm an Spielern zu Engpässen. Dies ist vor allem der Fall, wenn in den Abendstunden in Deutschland noch Spieler unterwegs sind und gleichzeitig in den USA der Tag anbricht.

Hier hat Niantic richtig reagiert und den internationalen Rollout verlangsamt. Es bleibt abzuwarten, ob sie nun passend zu den Launches in anderen Ländern die Serverpower hochskalieren können. Beim offiziellen Deutschland-Launch am Mittwoch zumindest kam es wieder zu Engpässen. Aber hey - jeder Spieler hat mittlerweile gelernt: "Never play on release day".

App mit doppeltem Datenhunger

Pokémon GO setzt eine ständige Internetverbindung samt GPS voraus. Das zehrt nicht nur am Datenvolumen des Mobilfunkvertrags, sondern generiert auch massenweise Nutzerdaten. Niantic behält sich laut den AGBs vor, die gesammelten Standortdaten an Dritte weiterzugeben. Wer hier Bedenken hat, sollte sich eine Installation der App gut überlegen.

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