Ultrabook von Toshiba

Toshiba Portege Z830-10K im Test

Mit Microsoft Windows Professional, High-Speed-UMTS und Gigabit-LAN-Adapter richtet sich das Ultrabook Portege Z830-10K an professionelle Anwender.

Portege Z830-10K

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Portege Z830-10K
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Portege Z830-10K

Bereits beim Öffnen zeigen sich die Feinheiten durchdachter Verarbeitung: Eine Hand genügt, um das entspiegelte 13,3-Zoll-HD-Display anzuheben, während der Body im Magnesiumgehäuse ruhig auf der Unterfläche liegen bleibt.

Obwohl der Tastenhub durch die flache Bauweise gering ist, lässt sich die Tastatur gut bedienen. Unser Testgerät zeigte allerdings einen Mangel: Die Leertaste sprach wiederholt nicht an, so reihten sich im Schreibfluss  etliche Wörter aneinander. Die Tastaturbeleuchtung lässt sich dauerhaft an- und ausschalten oder alternativ bei Inaktivität per Timer bis zur nächsten Tastenberührung deaktivieren.

Die beiden Drücker für die linke und rechte Maustaste sind nicht unsichtbar in das große Touchpad integriert, sondern liegen deutlich abgesetzt darunter. Gestensteuerung wird über ein Zoomen mit zwei Fingern hinaus nicht unterstützt. Dafür lässt sich das Touchpad über eine darüberliegende Taste deaktivieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil für alle, die beim Schreiben gerne durch unbeabsichtigte Berührung den Mauszeiger versetzen.

Anschlussvielfalt

Portege Z830-10K

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Oberhalb der Tastatur sitzt neben den Tasten für Strom und die Toshiba-Eco-Utilities ein weiterer Schalter für den Schnellzugriff auf die Intel-WiDi-Technologie. Dank dieser lässt sich der Displayinhalt kabellos auf einen kompatiblen Bildschirm übertragen. Alternativ besitzt das Portege auf der Rückseite einen Ausgang für einen herkömmlichen RGB-Monitor sowie einen HDMI-Anschluss in Standardgröße.

Auch ein SD-Cardreader fehlt nicht. Unterwegs funkt das Ultrabook mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde über das integrierte High-Speed-UMTS-Modem, mit einem internen Netzwerk verbindet es sich im schnellen WLAN-Standard oder alternativ über den Gigabit-LAN-Adapter.

Zur Drahtlostechnologie gehört Assisted GPS, Gerätekopplungen können über Bluetooth 3.0 aufgebaut werden. Für kabelgebundene Peripherie gibt es neben einer USB-3.0-Schnittstelle zwei USB- 2.0-Anschlüsse, von denen einer über eine besondere Ladefunktion verfügt und ein angehängtes Gerät auch im Standby und sogar in ausgeschaltetem Zustand mit Strom versorgt, je nach Einrichtung auch im Akkubetrieb. Dies kann praktisch sein, wenn man etwa das Handy im Zug oder auf einer Autofahrt aufladen will, ohne das Notebook in Betrieb zu nehmen.

Verwirrend ist lediglich, dass sich das Fenster mit den Ladeoptionen auch dann öffnet, wenn eine der beiden anderen USB-Schnittstellen angesprochen wird, obwohl diese die Funktion gar nicht unterstützen. Das Einrichtungsfenster kann man nach dem ersten Erscheinen jedoch für die Zukunft deaktivieren.

Haupt- und Datenspeicher

Praxistest

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Praxistest

Der Arbeitsspeicher lässt sich von  4 Gigabyte im Auslieferungszustand auf 6 erweitern. Auffallend laut arbeitet der Lüfter des mit 1,6 Gigahertz getakteten Intel-Core-i5-Prozessors. Das ist schade, denn dank der Solid State Disk wäre das Ultrabook ansonsten kaum zu hören. Den schnellen SSD-Speicher gibt es derzeit nur in einer Variante mit 128 Gigabyte.

Für den Benutzer stehen davon knapp 100 Gigabyte zur Verfügung. Zieht man den reservierten Speicher für die Auslagerungsdateien und die vorinstallierte Software ab, bleiben vom Nennwert weniger als 70 Gigabyte für die eigenen Daten übrig.

Für die dauerhafte Nutzung von Microsoft Office 2010 muss der Anwender erst einen Product-Key erwerben. Gut versorgt ist er dagegen bereits mit der Professional Edition von Microsoft Windows, die mit XP-Modus, Remote Desktop und weiteren Fernwartungsfunktionen sowie Offline-Ordnern die Integration in ein Firmennetzwerk unterstützt.

Die Ausdauer des Portege Z830-10K liegt mit fünfeinhalb Stunden im akzeptablen Bereich. Der hohe Preis rechtfertigt sich durch die professionelle Ausstattung.

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