Fitness-App

Runkeeper im Test

Der Urvater unter den Lauf-Apps für das iPhone hat es inzwischen auch auf Android-Geräte geschafft - und ist immer noch eine Empfehlung wert.

Runkeeper

© Runkeeper

Runkeeper

Runkeeper

  • Version: 4.2.2 (iOS), 4.3.2 (Android)
  • Preis: kostenlos
  • Betriebssystem: iOS, Android, Blackberry
  • Download-Links: iTunes, Google Play 
Testbewertung (max. 100 Punkte)
  • iOS: 76 Pkt. (gut)
  • Android: 73 Pkt. (befriedigend)

Dass Runkeeper aus den Vereinigten Staaten stammt, erkennt man nicht zuletzt daran, dass die Bostoner auf eine Version für Windows Phone verzichten - dessen Marktanteil spielt in den USA einfach noch keine große Rolle. Runkeeper dürfte die erste Fitness-App gewesen sein, die frühe iPhone-Enthusiasten testen konnten: Kurz nach dem Start des App Stores war die App bereits im Sommer 2008 erhältlich und hat sich bis heute kontinuierlich verbessert.

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Wie die Konkurrenz, so bietet auch Runkeeper eine kostenfreie Version funktionsreduzierter Dienste an, um die Vielnutzer zu einem Abonnement namens Runkeeper Elite zu bewegen. Das ist zunächst mal ein schwerer Brocken, wenn man nicht gleich ein Jahresabo abschließen möchte: Für Android-Nutzer kostet der Monat satte 9,99 Euro, für iOS-Kunden 8,99 Euro. Bei jährlicher Zahlweise wird der Monat deutlich günstiger und liegt dann um drei Euro.

Die elitäre Kundschaft darf sich an ausführlichen Statistiken und Auswertungen weiden und erhält zusätzliche Features wie das Live-Tracking für Daheimgebliebene. Wesentliche Features wie die Möglichkeit, auf der äußerst übersichtlichen Webseite definierte Routen für einzelne Workouts zuzuweisen, oder das Messen der Herzfrequenz über entsprechendes Zubehör, die beim Konkurrenten Runtastic jeweils kostenpflichtig sind, können jedoch auch im kostenfreien Basismodus eingesetzt werden.

Apropos Website: Runkeeper überrascht mit der Möglichkeit, alle bislang angefallenen Daten auf einen Schlag zu exportieren - als GPX-Dateien, die in einem ZIP-Archiv zusammengefasst werden. Daran könnte sich die Konkurrenz ein Beispiel nehmen! Sozial geht's ebenfalls zu: Facebook und Twitter sind für das Teilen von Workouts integriert.

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