Galaxy-A-Serie

Galaxy A3 und A5 (2017): Ausdauer, Speicher, Kamera

  1. Samsung Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017) im Test
  2. Galaxy A3 und A5 (2017): Ausdauer, Speicher, Kamera
Samsung Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017)

© Samsung

Samsung Galaxy A5 (2017) und Galaxy A3 (2017)

Performance und Speicher

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Systemleistung. Es kommen jeweils hauseigene System-on-a-Chip-Lösungen zum Einsatz, die nominell gar nicht so weit auseinanderliegen. So arbeitet im Galaxy A5 (2017) die Exynos-7880-Version mit ihrer bis zu 1,87 GHz schnellen Achtkern-CPU und 3 GB Arbeitsspeicher, während beim Galaxy A3 (2017) die Version Exynos 7870 mit acht bis zu 1,59 GHz schnellen Kernen und 2 GB Arbeitsspeicher werkelt.​

Das hört sich nicht nach einem großen Unterschied an, doch etwa bei der Benchmark-App Antutu hat das große Modell mit 59.286 zu 45.700 Punkten den Prozessor klar vorne. Bei weiteren Benchmarks inklusive 3DMARK zeigt sich dasselbe Bild. Im Alltag sind die Unterschiede dagegen nicht wirklich spürbar: Das Galaxy A5 (2017) reagiert etwas fixer auf Eingaben und startet Apps einen Tick schneller.​

Gravierender ist die Sache beim Nutzerspeicher, denn hier spendiert Samsung dem großen A-Modell satte 32 GB, von denen 23 GB​ zur freien Nutzung zur Verfügung stehen. Das Galaxy A3 (2017) muss sich dagegen mit 16 GB begnügen, von denen sich lediglich 9,5 GB befüllen lassen. Beide Modelle verfügen über einen Micro-SD-Slot zur Speichererweiterung.​

Samsung Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017)

© Screenshot WEKA / connect

Samsung Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017): Das überarbeitete Schnellmenü erscheint in einem neuen, freundlichen Design. Auch das Einstellungsmenü wurde komplett überarbeitet und für eine bessere Übersicht neu sortiert.

Runde Ausstattung, moderne UI

Im wichtigen Kapitel „Connectivity“ herrscht dagegen wieder Gleichstand. Die Newcomer beherrschen den Datentransfer via LTE der Kategorie 6, HSPA+ und schnelles ac-WLAN. Bluetooth ist in der Version 4.2 ebenso an Bord wie der bereits erwähnte USB-C-Anschluss und die Kurzstreckenkommunikation über NFC. Telefonate lassen sich zudem über Voice over LTE (VoLTE) in HD-Qualität führen. Der gut reagierende Fingerprintsensor sitzt wie bei Samsung-Smartphones üblich in der Hometaste und wer möchte, kann sich mit dem UKW-Radio die Zeit vertreiben.​

Die Galaxy-A-Modelle kommen bereits mit der aktuellsten hauseigenen Benutzeroberfläche Touchwiz, die über Android 6.0.1 liegt und im selben Look auch die Galaxy-S7-Modelle mit Android 7 aufpimpt; ein baldiges Update auf die neueste Android-Version hat Samsung für die A-Modelle bereits angekündigt. Das Schnellmenü und der Einstellungsbereich sowie die Icons sind in einem hel​len und modernen Design gehalten. Die Bedienung klappt kinderleicht und die Anpassungsmöglichkeiten sind groß.​

Die Kameras

Die Kameras der neuen A-Serie wurden komplett überarbeitet. So besitzt das Galaxy A5 (2017) auf der Rück- und der Vorderseite je einen Sensor mit 16 Megapixeln Auflösung. Selfies werden im Nahbereich in einer tollen Qualität abgeliefert. Mit ausgestrecktem Arm gab es allerdings häufig Fokusprobleme, was unscharfe Aufnahmen zur Folge hatte.

Die Hauptkamera mit Autofokus und LED-Blitz bietet bei guten Lichtverhältnissen weit mehr als Schnappschussqualität. Die Bilder werden jedoch bei wenig Licht schnell deutlich schlechter. Videos nimmt das A5 in Full-HD-Auflösung auf – 4K gibt es nur bei den Topmodellen.

Dies gilt auch für das Galaxy A3 (2017) mit seiner 13-Megapixel-Hauptkamera und der Frontknipse mit 8 Megapixeln. Aufnahmen mit der Frontkamera waren sowohl im Fern- wie auch im Nahfeld scharf. Die Hauptkamera ist, was Schärfe und Farbneutralität angeht, allerdings etwas schwächer als die des großen Bruders.

Die Bedienung beider Modelle gelingt über das Kamera-Interface spielend einfach. Ein Wisch nach rechts, und schon erscheint die Auswahl für die verschiedenen Modi wie etwa Automatik, Manuell, HDR, Nachtmodus oder Gruppenselfie. Ein Wisch nach links zeigt die verfügbaren Effekte in Echtzeit an. Im App-Shop lassen sich die Möglichkeiten weiter ausbauen. Der Wechsel zwischen Haupt- und Frontkamera erfolgt mit einem Wisch nach oben oder unten. Das alles klappt schnell und intuitiv. Auch lässt sich das Kamera-Interface aus jeder Situation heraus einfach mit einem doppelten Druck auf die Hometaste starten.

Samsung Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017)

© Screenshot WEKA / connect

Samsung Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017): Mit der Funktion „Geteilter Bildschirm“ kann man zwei Apps nebeneinander nutzen. Das gelungene Kamera-Interface bietet diverse Aufnahme-Modi, die sich auch erweitern lassen.

Mit toller Ausdauer in die Top 10

Führten die schwächere Performance und die weniger fein auflösende Anzeige des Galaxy A3 (2017) eben noch zu Punktabzügen, wird dies bei den Ausdauermessungen zum Vorteil. So holt das kompakte Smartphone das Optimum aus seinem 2300-mAh-Akku heraus und erreicht hervorragende 9:25 Stunden im praxisnahen Mischbetrieb. Allerdings fehlt dem kleinen Modell die Schnellladefunktion des A5. Das kann mit seinen 9:01 Stunden aus einer Akkuladung das hausinterne Duell zwar nicht gewinnen, überzeugt für sich gesehen aber genauso – zumal der 3000-mAh-Riegel bei Bedarf im Eiltempo wiedergeladen ist. Auch die Akustik und vor allem die Sende- und Empfangseigenschaften liegen bei beiden Modellen im grünen Bereich.​

Samsung ist mit einer beeindruckenden Leistung zurück und schafft mit beiden Galaxy-A-Modellen bei verschärften Testbedingungen den Sprung in die Top 10 der Bestenliste. Das Galaxy A5 (2017) bietet ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Rechner greifen dagegen zum Galaxy A3 (2017), das ihm nur in wenig nachsteht und mit den besseren Ausdauerwerten und den kompakten Abmessungen im Alltag einen prima Eindruck hinterlassen kann.​

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