Testbericht

Samsung Galaxy Ace 2 im Test

Das Samsung Galaxy Ace 2, Nachfolger des beliebten Galaxy Ace, zeigt im Test, dass es das Zeug hat, die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

  1. Samsung Galaxy Ace 2 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Samsung Galaxy Ace 2

© Samsung

Samsung Galaxy Ace 2
Jetzt kaufen
EUR 139,00

Pro

  • gut reagierender Touchscreen
  • sehr einfache Bedienung
  • flottes Arbeitstempo
  • gute Verarbeitung
  • HSPA+ für schnellen Datentransfer
  • PC-Synchronisation per Kies
  • sehr gute Ausdauerwerte

Contra

  • noch kein Android 4
  • Speicher etwas knapp bemessen
  • Kamera nur durchschnittlich
65,4%

Es sind wirklich große Fußstapfen, in die das Galaxy Ace 2 (I8160) von Samsung tritt. Der Nachfolger des millionenfach verkauften Allrounders Galaxy Ace S5380 wird sich strecken müssen, um diesen Erfolg zu erreichen oder gar zu toppen. Doch Samsung hat seinem Mittelklasse-Primus einige Goodies mit auf den Weg gegeben, die für einen gelungenen Einstand sorgen sollen.

Verarbeitung: Massentaugliches Outfit zum kleinen Preis

Der aufgerufene Preis für das Galaxy Ace 2 von 369 Euro ohne Vertrag liegt nur etwas über dem des Vorgängers und wird in den einschlägigen Webshops bereits deutlich unterboten. Auf Amazon etwa ist das Galaxy Ace 2 bereits für rund 250 Euro zu haben. In Verbindung mit dem prallen Ausstattungspaket, das Samsung für das Galaxy Ace 2 geschnürt hat, ist das beileibe keine schlechte Voraussetzung für einen erfolgreichen Start.

Samsung Galaxy Ace 2

© Samsung

Der Browser gefällt mit einfachem Handling und guten Ladezeiten.

In puncto Design hätten sich die Koreaner jedoch ruhig etwas mutiger zeigen können, denn optisch kommt das Android-Smartphone recht unspektakulär in schwarzem Gehäuse mit chromfarbener Umrandung der Front daher. Haptisch gibt es dafür nichts an der passgenauen und knarzfreien Kunststoffbehausung auszusetzen. Nützliches Detail: Der Akkudeckel sorgt mit einer feinen Prägung dafür, dass das Gerät sicher in der Hand liegt.

Dank der kompakten Abmessungen gelingt beim Galaxy Ace 2 auch die Einhandbedienung per Daumen anstandslos. Dennoch sei uns dieser subjektive Einwand gestattet: Uns gefiel das Design des Vorgängers besser.

Bildergalerie

Samsung Galaxy Ace 2
Galerie
Galerie

Samsung liefert einen Nachfolger für das beliebte Galaxy Ace.

Ausstattung: Üppiges Paket

Am Ende zählen auch bei Smartphones die inneren Werte, und davon kann das Galaxy Ace 2 jede Menge ins Feld führen.Etwa das deutlich gewachsene TFT-Display im 3,8-Zoll-Format. Das löst mit browserfreundlichen 480x800 Pixeln auf und strahlt mit maximal 356 cd/m2 auch für den Einsatz im Biergarten oder am Baggersee hell genug.

Zudem reagiert der Touchscreen sehr flink auf die Eingaben des Nutzers und gefällt mit seiner farblich ausgewogenen Darstellung. Ausreißer im positiven Sinne gibt es bei der Ausstattung zu vermelden, denn hier geht das Galaxy Ace 2 in die Vollen und setzt sich deutlich von seinem Vorgänger ab. Neben dem größeren und feiner auflösenden Display hat der Newcomer eine potentere technische Basis zu bieten. So zeichnet der 800 MHz schnelle Dual-Core-Prozessor NovaThor U8500 aus dem Hause STEricsson für ein flottes Arbeitstempo verantwortlich.

An Arbeitsspeicher stehen für diese Preisklasse üppige 768 MB zur Verfügung. Der interne Speicher von rund 2,1 GB, der sich aus 1,1 GB Dateispeicher und 1 GB Systemspeicher zusammensetzt, ist dagegen knapp bemessen - per optionaler Micro-SD-Karte lässt sich dieser Engpass schnell beheben.

Samsung Galaxy Ace 2

© Samsung

Mit Polaris Office kann man Office-Dokumente bearbeiten und erstellen.

Für den schnellen Datentransfer unterwegs und zu Hause sorgen HSPA+ und n-WLAN inklusive DLNA. Die Kamera schießt mit 4,9 Megapixeln recht ordentliche Bilder, das UKW-Radio kann mit RDS punkten, der gewohnt gute Musicplayer von Samsung lässt unterwegs keine Langeweile aufkommen. Über das Music- und das Game-Hub lassen sich mit dem Galaxy Ace 2 zudem unkompliziert Musik und Spiele kaufen.

Bedienung: Android-4-Update steht aus

Das Testgerät wurde mit Android 2.3.6 ausgeliefert. Ob und wann es ein Update auf Android 4 geben wird, ist noch nicht klar. Dies ist jedoch nicht weiter tragisch, denn in Sachen Bedienung und Individualisierung spielt das Samsung dank der hauseigenen Benutzeroberfläche Touchwiz bereits jetzt viele Vorteile aus.

So lassen sich die sieben Ebenen mit zahlreichen nützlichen Widgets bestücken. Egal ob Wetter, Terminvorschau, E-Mail-Konto, Notizfunktion oder Infos aus den sozialen Netzwerken - für viele Funktionen bringt das Ace 2 das passende Tool mit. Auch das Menü kann der Nutzer nach eigenem Gusto anordnen.

Labormessungen: Gute Ergebnisse

Doch was bringt das tollste Display und die üppigste Ausstattung, wenn der Akku schnell schlapptmacht? Die Sorge kann unser Labor entkräften: Das Samsung Galaxy Ace 2 leistete sich bei den Messungen keine Patzer, ganz im Gegenteil.

So kann sich die typische Ausdauer mit fünf Stunden und die Gesprächszeit von über zwölf Stunden im GSM-Einsatz wahrlich sehen lassen. Gute Ergebnisse bei der Akustik und auch bei der Sende- und Empfangsleistung komplettieren das hervorragende Bild.

Fazit: Ein guter Allrounder zum fairen Preis

So präsentiert sich das Samsung Galaxy Ace 2 als modernes, technisch bestens gerüstetes und intuitiv bedienbares Smartphone. Wer einen wirklich guten Allrounder sucht und dafür keine Unsummen ausgeben will, kann beim Ace 2 ohne Reue zugreifen.

Mehr lesen

Wer ist die Nummer eins? -

Mehr zum Thema

Smartphones bis 250 Euro
Top 3

Galaxy Ace 2, HTC One V und Motorola Atrix: Wir stellen die drei besten Smartphones bis 250 Euro vor.
Samsung Galaxy S6 Edge
Testbericht

Samsung greift mit den Galaxys S6 im Test nach der Smartphone-Krone. Ob das Vorhaben gelingt und wie sich das S6 im Vergleich zum Schwestermodell…
Samsung Galaxy S6
Samsung-Kamera

Das Galaxy S6 zeigt die volle Kamera-Auflösung nicht im klassischen 4:3, sondern im modernen Displayformat 16:9. Dazu kommen eine lichtstarke…
Galaxy XCover 3
Testbericht

Der Test zeigt, was dem Pionier im Segment der robusten Smartphones diesmal gelungen ist.