Testbericht Samsung Galaxy Gio im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Samsung Galaxy Gio S5660
- Hersteller
- Samsung
- UVP
- 329 €
- Wertung
- 354.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.5
Das Galaxy Gio kommt grundsolide daher, zeigt kaum Schwächen, kann aber auch nur selten glänzen. Die Ausstattung reicht nicht an die der Top-Smartphones in der Liga jenseits von 400 Euro heran. Doch für den Einstieg in die Smartphone-Welt dürfte das Gebotene den meisten genügen. Der Touchscreen ist nicht riesig, mit seinen 3,2 Zoll in der Diagonalen aber auch keine Minianzeige, die Anmutung ist nicht edel, die Verarbeitung aber tadellos.
Das Galaxy Gio bietet WLAN und GPS, kann vom Start weg Office-Dokumente in einfachem Umfang bearbeiten und mit Google Maps kostenlos navigieren. Lediglich die Kamera ist eher Spielzeug denn Feature: Ihr fehlt ein Kameralicht sowie ein Autofokus, der sich gezielt steuern lässt. Die Videos mit 320 x 240 Pixeln Auflösung bei 14 Bildern pro Sekunde sind auch keine Wucht. Wem die Kamera sehr wichtig ist, muss also mehr ausgeben.
Zügig und ausdauernd
Selbst das Surfen auf großen Webseiten ist damit möglich. Allerdings ist die Abdeckung etwas dünn geraten: In der Mitte der Anzeige zeigen sich bei kräftigem Druck Schatten. Die verschwinden zwar nach kurzer Zeit wieder, vertrauensbildend sind sie aber auch nicht. Bei pfleglicher Behandlung dürfte das jedoch kein Problem darstellen
Insgesamt ist das Gio also ein empfehlenswerter Allrounder, dem Samsung Alternativen zur Seite stellt: Wer ein etwas größeres Display braucht, sollte sich das Galaxy Ace (400 Euro) anschauen. Wenn’s auf jeden Euro ankommt, gibt’s im Galaxy Mini (300 Euro) einen noch etwas günstigerer Bruder, allerdings mit sehr kleinem 3,1-Zoll-Display.
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