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Testbericht

Samsung Galaxy S WiFi 3.6 im Praxistest

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Arnulf Schäfer | Profil | Kontakt

27. Dezember 2011

Der Mini unter den Galaxy S WiFi-Modellen spricht zunächst Minis an. Das kompakte, lediglich 110 Gramm schwere Modell ist aber nicht nur etwas für die Kleinen. Auch bei den Großen hinterlässt das gut verarbeitete, kleine MID-Modell einen sehr handlichen Eindruck.

Samsung Galaxy S WiFi 3.6
Bild vergrößern 937 937 http://img2.magnus.de/Samsung-Galaxy-S-WiFi-3-6-r937x937-C-ab270dec-51169751.jpg Im Test: Samsung Galaxy S WiFi 3.6 © connect
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Im Test: Samsung Galaxy S WiFi 3.6

Die wenigen Tasten sind angenehm groß, die Steuerung übernimmt – wie bei Android-Geräten üblich – ein Touchdisplay. Der einfache TFT-Bildschirm fällt mit 3,65 Zoll (Bildschirmdiagonale: 9,3 Zentimeter) nicht sonderlich groß aus. Seine Auflösung von 360 x 480 Bildpunkten entspricht dem üblichen Standardformat. Bei der Darstellung von Internetseiten (es muss viel gescrollt werden), bei den App-Beschriftungen auf der Startseite (es fehlen die letzten Buchstaben der Texte) oder den Spielen macht sich jedoch seine geringe Auflösung sichtlich bemerkbar.

Die Anwendungen reagieren beim WiFi 3.6 recht flott. Kein Wunder, da im Mini-MID ebenfalls der 1-Gigahertz -Prozessor wie in den großen Modellen arbeitet und Android 2.3.5 zum Einsatz kommt. Sein eingebauter 8-Gigabyte-Speicher ist per Micro-SD-Karte um maximal 32 Gigabyte erweiterbar. Das WiFi 3.6 bietet dann also genügend Platz für Videos, Musik und Spiele.

Die Multimedia-Fähigkeiten des WiFi 3.6 sind ähnlich umfangreich wie bei den großen Brudermodellen. Internet-Zugang per WLAN, Zugriff auf soziale Netze (Vorinstalliert: Facebook, Myspace und Twitter), VoIP-Telefonate mit Google Talk oder Skype, die Weitergabe von Videos mit AllShare oder die Smart-View-Funktion im Zusammenspiel mit Samsung Fernsehern sind nur einige Beispiele. Da auch der kleinste MID über GPS verfügt, lässt er sich mit einer (kostenpflichtigen) Navi-App aus dem Android Market auch als vollwertiger Onboard-Navigator einsetzen.

Erster Check
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Musikplayer und Videospieler des Mini-MIDs sind einfach zu bedienen. Beide verstehen viele Formate. Zusätzlich sorgt der „SoundAlive“-Equalizer für die Tonoptimierung, die sich  beim Einsatz eines Kopfhörers richtig bemerkbar macht. Der eingebaute Monolautsprecher auf der Rückseite des WiFi 3.6 bietet nicht allzu viel Klanggenuss.

Ebenfalls nur Mittelmaß: Die Kamera auf der Rückseite. Bei guten Lichtverhältnissen reicht ihre etwas magere 2-Megapixel-Auflösung und das einfache Fixfokus-Objektiv. Bei Gegenlicht (überstrahlt), Motiven in Räumen (verrauscht) oder weiter entfernten Objekten (fehlende Details) sind ihre Aufnahmen nicht so toll. Das ist nicht die Stärke des Mini-MIDs.

Der 1500-mAh-Akku im Mini-MID verspricht hingegen reichlich Ausdauer bei seinen Einsätzen als Musik- und Videospieler, als kleine Gamingstation und für die vielen Online-Anwendungen.

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