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Samsung Tablet Samsung Galaxy Tab 10.1 im Praxistest

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Samsung Galaxy Tab 10.1
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Samsung hat eins der ersten Tablets mit der neuesten Honeycomb-3.1-Version präsentiert. Wir haben uns das Galaxy Tab 10.1 einmal genauer angeschaut.

Eigentlich wollte Samsung schon viel früher mit dem Galaxy Tab 10.1 an den Start gehen, doch dann hat ungefähr zur selben Zeit „ein Mitbewerber sein neues Tablet vorgestellt“. Um nicht gleich von Anfang an im Schatten des großen Konkurrenten zu stehen, haben sich die Koreaner dann doch noch einmal zurück an den Tisch gesetzt und ihr Tablet-Flaggschiff überarbeitet.

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Der Mitbewerber ist im Übrigen auch gleichzeitig Marktführer und Trendsetter in diesem Segment: Die Rede ist natürlich von Apple mit dem iPad 2 (zum Testbericht ).

Das „erste“ Samsung Galaxy Tab 10.1 ist mit dem Zusatz „10.1v“ in der ursprünglichen Ausführung dann aber doch noch an den Start gegangen, und zwar exklusiv bei Vodafone (zum Testbericht). Jetzt hat Samsung das „zweite“ und überarbeitete Galaxy Tab 10.1 vorgestellt; ab August soll das Android-Tablet in der 16 Gigabyte-Variante für 629 Euro UVP verfügbar sein. Überarbeitet hat Samsung nicht nur den Formfaktor sondern vor allem auch das Innenleben – beides zum Positiven hin.

Viel Kunststoff, wenig Gramm

Wir beginnen mit der Außensicht: Das Galaxy Tab 10.1 bringt für einen 10 Zoller läppische 566 Gramm auf die Waage und wiegt damit fast 50 Gramm weniger als das iPad 2 bei fast identischen Außenmaßen (257 x 176 Millimeter). Außerdem gehört das neue Galaxy mit seinen knapp 9 Millimetern Bauhöhe – hier liefern sich Samsung und Apple einen Kampf um zehntel Millimeter – zu den derzeit schlanksten Tablet-Rechnern auf dem Markt.

Die Gehäusekanten sind abgerundet, die rückseitige Abdeckung ist glänzend, glatt und vollständig aus weißem oder schwarzen Kunststoff. Dabei liegt das Tablet angenehm in der Hand, fühlt sich kompakt, stabil und gut verarbeitet an, kommt insgesamt aber nicht an das Look-and-Feel und die Wertigkeit des iPad 2 mit dessen überaus schicken Aluminiumgehäuse heran.

Der stirnseitig verbaute Ein-/Ausschalter und die Lautstärkewippe sind leicht erhaben und somit auch problemlos im Dunklen zu ertasten; der SIM-Karten-Slot schließt inklusive Schutzkappe plan mit dem Gehäuse ab; daneben sitzt die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für den Kopfhöreranschluss.

Samsung Galaxy Tab 10.1

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Ein standardisierter USB-Anschluss und eine HDMI-Schnittstelle direkt am Gehäuse fehlen, was bedeutet, dass der Datenaustausch mit einem klassichen Rechner, die Bild- und Videoübertragung auf kompatible TVs sowie die Stromversorgung über einen proprietären Anschluss und entsprechende Adapter stattfinden.

Was ebenfalls fehlt ist ein Steckplatz etwa für MicroSD-Speicherkarten. Samsung beruft sich hier auf den üppig bemessenen internen Speicher mit 16 Gigabyte Kapazität (eine 32-Gigabyte-Version soll zeitnah folgen), schließt einen solchen Slot in zukünftigen Produktionen allerding nicht gänzlilch aus. Geschickt gelöst ist dafür schon jetzt die Anordnung der Lautsprecher an den Gehäuselängsseiten links und rechts, sodass Musik und Töne ungedämpft auch dann zu hören sind, wenn das Tablet beispielsweise auf dem Tisch liegt.

Noch schnell die Fakten zu den beiden Kameras: Das Objektiv an der Rückseite hat 3,2 Megapixel Auflösung und eine kleine LED als Blitzersatz; bei optimalen Lichtverhältnissen geht die Bildqualität für Schnappschüsse durchaus in Ordnung. An der Front sitzt oberhalb des Bildschirms eine kleine 2-Megapixel-Cam für Videochats und Selbstportraits.

Eindrücke von der neuen Honeycomb-3.1-Version und die ersten Erfahrung im Alltag mit dem Galaxy Tab 10.1 lesen Sie auf der nächsten Seite.

 
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Inhalt
  1. Samsung Galaxy Tab 10.1 im Praxistest
  2. Honeycomb 3.1 und Fazit
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