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Testbericht

Samsung S5230 Star

Samsung S5230 Star
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Ein vollwertiges Touchscreen-Handy zu einem richtig kleinen Kurs hatte Samsung bisher nicht im Angebot. Diese Lücke soll das S5230 Star für günstige 245 Euro schließen, bei Amazon ist das gute Stück bereits jetzt für knapp 160 Euro zu haben.

Der potenzielle Käufer hat die Wahl zwischen drei Farben: Neben dem abgebildeten "noble black" sind auch Versionen in "soft pink" und "snow white" erhältlich. Den günstigen Preis merkt man dem Gerät kaum an, denn hier wackelt weder der Akkudeckel noch stören Knarzgeräusche beim Bedienen.

Auch der Touchscreen ist mit seiner Größe von 3 Zoll recht üppig bemessen. Allerdings dürfte die resistive Anzeige gerne flotter auf Eingaben reagieren, auch die Darstellung der Inhalte könnte noch feiner sein.

Schnellzugriff und Tastatur

Eyecatcher: Das Hauptmenü präsentiert sich übersichtlich
Eyecatcher: Das Hauptmenü präsentiert sich übersichtlich

Die Benutzerführung und die Menüs entsprechen nahezu komplett denen des S5600, was auch beim Star die problemlose Bedienung im Alltag sicherstellt. Das S5230 besitzt drei Standby-Ebenen, auf denen sich maximal zwölf Widgets hinterlegen lassen, die schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen bieten.

Einen echten Vorteil beim Schreiben von Nachrichten bietet das Star mit seiner virtuellen Qwertz-Tastatur. Dank Lagesensor erscheint diese automatisch, sobald das Gerät beim Schreiben einer Nachricht ins Querformat gedreht wird.

Den gleichen Trick beherrscht der HTML-Browser, der im Test allerdings bei manchen Seiten Probleme mit der Darstellung hatte. Dafür gefällt auch hier der "One-Finger-Zoom", mit dem sich die Anzeige von Webinhalten schnell und komfortabel an das Display oder an die persönliche Sehstärke anpassen lässt.

Abstriche bei der Ausstattung

Wer öfter SMS oder E-Mails schreibt, freut sich über die virtuelle Tastatur
Wer öfter SMS oder E-Mails schreibt, freut sich über die virtuelle Tastatur ©

Doch wo haben die Samsung-Ingenieure nun den Rotstift angesetzt? Da wäre zum einen das Funkteil, das lediglich Quadband-GSM inklusive dem Datenbeschleuniger EDGE beherrscht, aber kein UMTS. Zudem fehlt der 3-Megapixel-Kamera ein Fotolicht und auch den Fotobrowser sucht man im Hauptmenü vergebens.

Ein Klinkenadapter, um Nachrüstkopfhörer an den proprietären Anschluss anzudocken, liegt auch nicht bei. Schade, denn das mitgelieferte Headset konnte mit seinem dünnen Sound nicht überzeugen. Dabei ist der Musicplayer an sich gut und verwöhnt mit Coveranzeige sowie zehn Voreinstellungen für den Equalizer. Auch das UKW-Radio mit der Senderanzeige RDS konnte im Praxiseinsatz mit gutem Empfang überzeugen.

Ausstattung auf der Höhe der Zeit

Neben diversen Spielen bringt das Star auch Google Maps mit
Neben diversen Spielen bringt das Star auch Google Maps mit

Die restliche Ausstattung bewegt sich mit Bluetooth und einem 2000 Einträge fassenden Adressspeicher auf der Höhe der Zeit. Zudem bringt das S5230 ein Datenkabel inklusive PC-Software für die Synchronisierung mit. Sparsam zeigt sich Samsung dagegen beim Speicher: Das interne Gedächtnis merkt sich lediglich magere 83 Megabyte, eine Karte für den MicroSD-Slot muss man auf eigene Rechnung zukaufen.

Bei den Ausdauermessungen im Labor schlug dann die große Stunde des S5230 Star. Mit einer maximalen Standby-Zeit von 33 Tagen, einer typischen Ausdauer von knapp sieben Stunden und einer Gesprächszeit von über zehn Stunden im E-Netz zeigt es eine für ein Touchscreen-Gerät außerordentliche Leistung. Auch die Sende- und Empfangseigenschaften fallen ordentlich aus, die Akustik ist wie von Samsung gewohnt gut. 

 
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