Testbericht

Samsung Serie 5 Ultrabook im Praxistest

Mit vielen Schnittstellen und großem Speicher ist das Samsung Ultrabook eine gute Wahl für alle, denen Funktionalität wichtig ist.

Samsung Serie 5 Ultrabook

© Hersteller

Samsung Serie 5 Ultrabook

Das erste Ultrabook-konforme Notebook von Samsung reicht mit seinem Kunststoffgehäuse äußerlich nicht an das 900X1B aus Aluminium heran. Dessen i3-Prozessor liegt allerdings außerhalb der von Intel für die Geräteklasse definierten Spezifikationen. Ob die verschiedenen Farbschattierungen die vom Hersteller gewählte Bezeichnung "edles Silber" verdienen, muss jeder selbst entscheiden.Im Inneren präsentiert es sich mit metallischem Glanz an Ein-/Ausschalter und der hauchdünnen Touchpad-Einfassung schon etwas schicker. Hier zeigt es sich auch von seiner praktischen Seite: Der mit einer Helligkeit von 287 cd/m² und 1366 x 768 Pixeln bei 13,3 Zoll im normalen Bereich liegende LED-Bildschirm ist entspiegelt, was die Platzwahl im Freien oder in hellen Räumen erleichtert.

Vielseitig begabt

Samsung Serie 5 Ultrabook

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Samsung Serie 5 Ultrabook

Für die Arbeit bei schwachem Licht vermissen wir eine Tastaturbeleuchtung. Blindschreiber können ungehindert loslegen, auch die Pfeiltasten sind trotz der geringen Größe fühlbar voneinander getrennt. Mit der intuitiven Doppelbelegung für Bildlauf und Anfang/Ende per FN-Taste arbeitet es sich fast besser als mit den jeweils eigenen Tasten einer normalen PC-Tastatur. Dem Windows-Kontextmenü wurde kein eigener Drücker spendiert, hier springt die rechte Control-Taste ein. Das Touchpad ist über die Mehrfachbelegung der Funktionstastenleiste deaktivierbar. Bei Drücken der Funktionstaste für die WLAN-Konnektivität, die das Samsung in den üblichen Standards beherrscht, poppt das zugehörige Einstellungsfenster auf - die schnelle De-/Aktivierung des Drahtlosadapters wäre praxisnäher. Alternativ geht das Samsung über einen Gigabit-LAN-Adapter ins lokale Netzwerk.

Hier hat sich der Hersteller für die geringe Bauhöhe etwas Besonderes einfallen lassen und die Schnittstelle ausklappbar realisiert - eine pfiffige Idee, die hoffentlich Schule macht. Bluetooth 3.0 ist verfügbar, ebenso ein USB-3.0- Anschluss, der auch bei ausgeschaltetem Gerät Strom liefert. Die beiden USB-2.0-Buchsen sitzen auf der gegenüberliegenden Seite nebeneinander - nützlich, wenn man über den zweiten USB-Port eine externe USB-2.0-Festplatte mit optionaler Stromzufuhr versorgen will.

Praxistest

© connect

Neben vollformatigem HDMI- und einem Headset-Anschluss ist ein 4-in-1-Kartenleser integriert. Die Karten ragen allerdings seitlich aus dem Gerät heraus - unpraktisch für den Transport. Ein proprietärer Anschluss für den beiliegenden RGB-Adapter komplettiert die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten.

Ratgeber: Das steckt hinter dem Label Ultrabook

Neben dem 16 Gigabyte großen Express-Cache, der für die Ultrabook-typischen schnellen Einschaltzeiten sorgt, besitzt das Samsung eine 500 GB große Festplatte, auf der unter anderem Windows Home Premium installiert ist. Für Anwendungsdaten bleiben in zwei logischen Laufwerken knapp 240 plus 185 GB übrig. 4 GB Hauptspeicher, erweiterbar auf maximal 8, hatte unser Testgerät mit Intel-i5-Prozessor. Eine Modellvariante mit 8 GB RAM und i7 ist für 1149 Euro erhältlich.

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