Testbericht Samsung Serie 5 Ultrabook im Praxistest
Das erste Ultrabook-konforme Notebook von Samsung reicht mit seinem Kunststoffgehäuse äußerlich nicht an das 900X1B aus Aluminium heran. Dessen i3-Prozessor liegt allerdings außerhalb der von Intel für die Geräteklasse definierten Spezifikationen. Ob die verschiedenen Farbschattierungen die vom Hersteller gewählte Bezeichnung „edles Silber“ verdienen, muss jeder selbst entscheiden.
Im Inneren präsentiert es sich mit metallischem Glanz an Ein-/Ausschalter und der hauchdünnen Touchpad-Einfassung schon etwas schicker. Hier zeigt es sich auch von seiner praktischen Seite: Der mit einer Helligkeit von 287 cd/m² und 1366 x 768 Pixeln bei 13,3 Zoll im normalen Bereich liegende LED-Bildschirm ist entspiegelt, was die Platzwahl im Freien oder in hellen Räumen erleichtert.
Vielseitig begabt
© Hersteller
Hier hat sich der Hersteller für die geringe Bauhöhe etwas Besonderes einfallen lassen und die Schnittstelle ausklappbar realisiert – eine pfiffige Idee, die hoffentlich Schule macht. Bluetooth 3.0 ist verfügbar, ebenso ein USB-3.0- Anschluss, der auch bei ausgeschaltetem Gerät Strom liefert. Die beiden USB-2.0-Buchsen sitzen auf der gegenüberliegenden Seite nebeneinander – nützlich, wenn man über den zweiten USB-Port eine externe USB-2.0-Festplatte mit optionaler Stromzufuhr versorgen will.
© connect
Ratgeber: Das steckt hinter dem Label Ultrabook
Neben dem 16 Gigabyte großen Express-Cache, der für die Ultrabook-typischen schnellen Einschaltzeiten sorgt, besitzt das Samsung eine 500 GB große Festplatte, auf der unter anderem Windows Home Premium installiert ist. Für Anwendungsdaten bleiben in zwei logischen Laufwerken knapp 240 plus 185 GB übrig. 4 GB Hauptspeicher, erweiterbar auf maximal 8, hatte unser Testgerät mit Intel-i5-Prozessor. Eine Modellvariante mit 8 GB RAM und i7 ist für 1149 Euro erhältlich.