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Testbericht Samsung SGH-M110

von Michael Peuckert
Samsung SGH-M110
Labortest
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Zuletzt aktualisiert: 22.09.2014
Samsung SGH-M110
Handys
Pro
  • viel Ausdauer
Contra
  • wenig Ausstattung
Fazit

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Das Outdoor-Modell für 159 Euro sichert sich dank hervorragender Ausdauer eine sehr gute Bewertung, bietet in Sachen Ausstattung aber nur Magerkost.

Während viele Hersteller derzeit auf das Zugpferd „Design" setzen, beschreitet Samsung mit dem SGH-M110 einen anderen Weg. Das Candybarmodell geht als ausgewiesenes Outdoor-Modell an den Start und besetzt so eine Marktlücke. Speziell Handwerker sowie Berg- und Fahrradsportler dürften sich über das staub- und spritzwassergeschützte Gehäuse freuen. Zu­dem liegt das SGH-M110 dank gummierter Oberflächen rutschfest in der Hand und verkraftet auch gröbere Umgangsformen klaglos, wie es im Testalltag ­unter Beweis stellte. Zu seinem rustikalen Auftreten passt das kratzfeste STN-Display, das mit seiner pixeligen Darstellung allerdings nicht begeistert.

Wenig Ausstattung, aber viel Ausdauer

Für Unterhaltung sorgt beim Samsung neben einem Spiel vor allem das UKW-Radio.
Für Unterhaltung sorgt beim Samsung neben einem Spiel vor allem das UKW-Radio.

Rudimentär fällt die Ausstattung des SGH-M110 aus - wer bei einem Handy fürs ­Grobe Schnickschnack erwartet, der ist auf der falschen Baustelle. Beim Samsung dominieren die praktischen Details: So kann man etwa den Akkudeckel mechanisch verriegeln, das helle Fotolicht der zum ernsthaften Knipsen kaum geeigneten VGA-Kamera mit einem Tastendruck als Mini­taschenlampe nutzen oder das Handy mit der mitgelieferten Karabiner-Öse schnell an der Gürtelschlaufe verhaften. Ansonsten finden sich auf der Ausstattungsliste des Dual-Band-Handys neben den üblichen Features wie Rechner, Adressbuch und SMS/MMS-Funktion noch Bluetooth, ein UKW-Radio und ein WAP-Browser - das muss genügen.

Dafür stand das M110 im Labor seinen Mann: Der Naturbursche verfehlt den Laborrekord in Sachen Ausdauer nur um einen mickrigen Punkt und kann mit bis zu sagenhaften 18 Tagen Standby- und knapp neun Stunden Gesprächszeit auftrumpfen. Auch das Display zeigte sich genügsam und hatte den Akku bei Dauerbeleuchtung erst nach knapp 13 Stunden leergenuckelt. Nicht ganz so ruhmreich schloss das M110 die Messun­gen der Sende- und Empfangsqualität ab - für ein solides „befriedigend" reicht es aber auch hier.

 
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