Testbericht Samsung Wave 3 im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Samsung Wave 3
- Hersteller
- Samsung
- UVP
- 459 €
- Wertung
- 393.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.5
Um Bada, das hauseigene mobile Betriebssystem von Samsung, war es hierzulande in letzter Zeit etwas ruhig geworden. Doch stille Wasser sind bekanntlich tief: So konnte Bada laut den Analysten von Gartner im dritten Quartal 2011 Microsofts Windows Phone im Weltmarkt überholen. Damit die Erfolgsgeschichte nicht ins Stocken gerät und auch in Deutschland richtig Fahrt aufnimmt, haben die Koreaner bereits auf der IFA mit Bada 2.0 nicht nur ein Update ihres OS (Operating System) vorgestellt, sondern mit den Modellen Wave 3, Wave M und Wave Y ein komplett neues Line-up auf den Tisch gelegt. Jetzt ist endlich die Serienversion des Topmodells Wave 3 für 459 Euro zu haben – und muss sich natürlich sofort dem harten Testprozedere von connect stellen.
Edler Auftritt
© Hersteller
Nicht nur Materialien und Verarbeitung bewegen sich auf Spitzenniveau, auch der kapazitive 4-Zoll-Touchscreen mit 480 x 800 Pixeln ist ein Leckerbissen – und das nicht nur wegen seiner direkten Reaktion auf Berührungen. Die OLED-Anzeige der jüngsten Generation stellt Farben natürlich und nicht so überzeichnet dar wie frühere Displays dieses Typs. Wie bei OLEDs üblich, fällt der Helligkeitswert etwas schwächer aus als bei TFT-Screens. Doch sind die erzielten 292 cd/m2 aller Ehren wert.
Bada 2.0 mit neuen Features
© connect
Zudem lasssen sich im Hauptmenü des Wave 3 weitere interessante Funktionen finden. Über das Icon „Music Hub“ kommt der Nutzer etwa zum Musicshop von 7digital, der „Social Hub“ bündelt alle Nachrichten in einem Portal und der Messenger ChatOn ist ein plattformübergreifender Nachrichtendienst. Das alles lässt sich intuitiv und einfach bedienen und stellt selbst Smartphone-Novizen vor keine unlösbaren Aufgaben.
Kein NFC für das Wave 3
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Was das Wave 3 nicht an Bord hat: einen NFC-Chip. Das ist schade, schließlich sind die beiden kleineren Wave-Modelle, die leider noch nicht zum Labortest zur Verfügung standen, bereits mit dem modernen Kurzstreckenfunk ausgestattet. Eventuell stört das Metallgehäuse die reibungslose Funktion. Und da NFC auch für sensible Datenübertragung wie bargeldloses Bezahlen eingesetzt wird, ist Samsung hier wohl auf Nummer sicher gegangen.
Unterhaltungskünstler inklusive
Ganz in seinem Element ist das Wave 3 beim Thema Unterhaltung. In puncto Musik macht dem Bada-Newcomer kaum ein Smartphone etwas vor. So besitzt das Wave 3 einen der besten Musicplayer. Dieser bietet diverse Soundeinstellungen, eine attraktive Coverflow-Darstellung und die Möglichkeit, per DLNA die aktuelle Wiedergabe drahtlos direkt auf kompatible Wiedergabesysteme zu beamen.
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Nachholbedarf im Vergleich zu Apples App Store, dem Android Market und auch dem Windows Marketplace hat allerdings der Bada-Shop „Samsung Apps“. Aktuell sind hier insgesamt etwa 12 500 der bei den Nutzern sehr beliebten Miniprogramme gelistet – das sind deutlich weniger als bei den genannten Mitbewerbern. Die wichtigsten Tools, Spiele und Add-ons stehen jedoch auch im Bada-Shop zum Kauf per Kreditkarte oder zum kostenlosen Download bereit.
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