Testbericht

Sony Ericsson S312

Mit dem S312 zeigt Sony Ericsson, dass eine hübsche Schale nicht unbedingt teuer sein muss. Und wie sieht es mit dem Innenleben des günstigen Schmuckstücks aus?

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Sony Ericsson S312

© Archiv

Sony Ericsson S312

Im Online-Shop von Sony Ericsson wird das schicke S312 für 109 Euro aufgetischt. Sein kompaktes und sauber verarbeitetes Gehäuse ist mit rund 15 Millimetern Höhe erfreulich flach gehalten, weshalb sich das Sony Ericsson S312 auch angenehm in der Hosentasche trägt. Dezente 80 Gramm bringt das Fliegengewicht auf die Waage, ohne dabei an den Softskills zu sparen:

Das Telefonbuch ist mit bis zu 1000 Einträgen üppig dimensioniert, der Kalender erinnert rechtzeitig an anstehende Termine und Aufgaben, während der Musicplayer und ein UKW-Radio für die musikalischen Momente zuständig sind. Ärgerlich ist nur, dass sich weder ein Headset noch ein Datenkabel im Karton befindet, sodass der Musikgenuss nicht direkt aus der Verpackung kommt. Dafür hat Sony Ericsson weitere Features in petto: Das Dual-Band-Handy übermittelt Daten dank EDGE flott über das GSM-Netz und kommuniziert via Bluetooth kabellos mit Computern oder Headsets.

Der Bildschirm ist mit einer Auflösung von 176_x 220 Pixeln allerdings etwas grob geraten, sodass sich die Begeisterung bei kleinen Abstechern in die Online-Welt in Grenzen hält. Ein dickes Lob verdient sich dafür die Verarbeitung des Screens, der selbst bei hohem Druck kein Moire zeigt. Auch an der Bedienoberfläche gibt es nichts zu beanstanden: Das Surfen im zwölfstufigen Hauptmenü erfolgt intuitiv; alles findet sich an gewohnter Stelle.Ganz im Stil eines Business-Handys hat das Sony Ericsson S312 auch einen E-Mail-Client an Bord. Eine Push-Funktion, mit welcher das Mobiltelefon selbstständig den Eingag neuer E-Mails checkt, ist nicht implementiert - bei fehlendem Datentarif kommt dies dem Anwender jedoch entgegen. Ziemlich gewöhnungsbedürftig ist die markante Zifferntastatur, die optisch zwar sehr ansprechend, durch die schlecht abgesetzten Tasten ergonomisch aber eher bedenklich ausfällt.

Die 2-Megapixel-Kamera dagegen ist sehr gut zu bedienen. Mit einer separaten Auslösetaste und der Möglichkeit zur manuellen Helligkeitsanpassung eignet sie sich durchaus für den ein oder anderen Schnappschuss, dank LED-Fotolicht sogar auf nächtlichen Ausflügen.

Ordentlich ins Schwitzen kam das Sony Ericsson S312 im Testlabor: Bei den Ausdauer-Messungen entpuppte sich der Akku als Achillesferse. Er ist mit gerade mal vier Stunden Durchhaltevermögen im Nutzungsmix verantwortlich für eine weniger gute Platzierung.

Sony Ericsson S312

HerstellerSony Ericsson
Preis89.00 €
Wertung292.0 Punkte
Testverfahren1.0

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