Testbericht

Sony Ericsson W395

Das W395 ergänzt die Walkman-Serie von Sony Ericsson um einen günstigen Slider, der für 169 Euro ohne Vertrag über die Ladentheke geht. Das in Titan oder zartem Lilaton erhältliche Quadbandmodell ist ordentlich verarbeitet, die plan ins Gehäuse eingelassenen Zifferntasten leiden allerdings unter einem etwas schwammigen Druckpunkt.

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Sony Ericsson W395

© Archiv

Sony Ericsson W395
Sony Ericsson W395

© Fotos: Hersteller

Günstiger Slider: das W395

Davon abgesehen gelingt die Steuerung ohne große Probleme, der logischen Menüstruktur und der flotten Bediengeschwindigkeit sei Dank.

Beim Blick auf die Ausstattungsliste zeigt sich, wo beim W395 der Rotstift angesetzt wurde. So hat der Slider zwar nahezu alle wichtigen Funktionen an Bord, jedoch teils in deutlich abgespeckter Form. Die Suchfunktion für den Kalender etwa sucht man vergeblich, und auch der Datenabgleich mit dem PC war bei beiden Testgeräten des W395 nicht möglich.

Sony Ericsson W395

© Screen: connect

Das Programm TrackID erkennt Songs von externen Quellen und auch vom Radio

Konnte der Slider bei der allgemeinen Ausstattung also nur bedingt überzeugen, war er beim Soundcheck in seinem Element: Der Musicplayer wird über eine eigene Taste auf der Gerätefront gestartet und wartet mit einem Equalizer, der Anzeige von Albencovern, Visualisierungen und dem Programm TrackID auf, mit dem man Songs bestimmen kann.

Separate Playertasten bringt das W395 leider nicht mit. Dafür liegt neben der 1 GB großen Speicherkarte auch das sehr gut klingende Headset HPM-55 mit im Karton. Kein Wunder also, dass das W395 andere Headsets klanglich weit hinter sich lassen kann.

Ein ähnlich gutes Bild gab das Sony Ericsson im Labor ab. Hier konnte vor allem die sehr gute Leistung bei den Sende- und Empfangseigenschaften gefallen. Auch die gute Akustik und die mehr als ordentlichen Ausdauerwerte wussten zu überzeugen.

Sony Ericsson W395

HerstellerSony Ericsson
Preis149.00 €
Wertung308.0 Punkte
Testverfahren1.0

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