Testbericht

Sony Ericsson W700i

Aus dem Stand auf einen der vorderen Plätze der Bestenliste: Am Walkman-Handy W700i hat Sony Ericsson fast alles richtig gemacht.

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Sony Ericsson W700i

© Archiv

Sony Ericsson W700i
Sony Ericsson W700i

© Rainer Heidrich

Dezente Optik: das W700i kommt in Titanium-Gold daher

In Sachen Design setzt das W700i  keine besonderen Akzente. Die Form ist die gleiche wie beim ersten Walkman-Handy W800i, nur die Farbe hat sich geändert: Statt in poppigem Weiß-Orange kommt das W700i in dezentem Titanium-Gold daher. Während Äußerlichkeiten Geschmackssache sind, gibt's an einer Tatsache nichts zu deuteln: Das W700i bietet weniger Ausstattung. Statt einem Memorystick mit 512 MB bringt es lediglich 256 MB mit. Und auch der Autofokus der Kamera ist dem Rotstift zum Opfer gefallen. Dafür wandert der Nachfolger günstiger über den Ladentisch.

Stand-alone-MP3-Player

Sony Ericsson W700i

© Peter Fenyvesi

Easy playing: die Walkman-Software lässt sich einfach bedienen

Seinen Job als mobile Jukebox erfüllt das Triband-Handy zuverlässig: Starten lässt sich der Player ruckzuck mit der orangenen W-Taste. Die Sound-Software überzeugt mit übersichtlichem Menü, der kleine Joystick unter dem Display reagiert genau und bringt einen schnell zu den gewünschten Funktionen. Praktisch: Mit einer separaten Taste am Gehäuserand lassen sich Lautstärke und Wiedergabe der Musik regeln. So kann man den MP3-Player auch unabhängig vom  Telefon bedienen - zumal sich der Funkpart abschalten lässt, um der Lieblingsmusik im Flugzeug zu lauschen. Wie beim W800i liegt ein ordentliches Stereo-Headset bei, das sich dank Klinkenbuchse aber auch durch eigene Kopfhörer ersetzen lässt. Und wer keine Lust auf die immer gleichen Konserven hat, wirft einfach das UKW-Radio an.

2-Megapixel-Kamera

Mit der musikalischen Ader sind die kreativen Talente des Sony Ericsson aber noch nicht erschöpft: Die Rückseite ziert wie beim W800i eine 2-Megapixel-Kamera, die sich per Schieberegler von der schützenden Abdeckung befreien und damit aktivieren lässt. Zum Knipsen hält man das Handy im Querformat. Der Spiegel unter der Linse gibt vor Selbstporträts Rückmeldung über den Sitz der Frisur und das Fotolicht leuchtet schummrige Szenerien einigermaßen aus. Den Autofokus, der die Linse automatisch aufs anvisierte Motiv scharf stellt, haben die Controller aber gestrichen.

Sony Ericsson W700i

© Archiv

Ausbaufähig: 256 MB für Fotos und Musik bietet der Memorystick

Selbsterklärende Bedienung

Die Handhabung klappt bestens: Die Tastatur ist leicht bedienbar und bietet einen deutlicheren Druckpunkt als beim Vorgänger W800i. Die Menüführung ist übersichtlich und leicht zu durchschauen, insbesondere SMS-Tippen klappt dank vorbildlicher T9-Vorschlagslisten kinderleicht. Auch der funktionstüchtige Organizer, mit dem man Termine und Adressen mit Outlook abgleichen kann, überzeugt auf ganzer Linie. Für Datenkommunikation stehen Bluetooth, Infrarot sowie ein USB-Kabel bereit. Kleiner Kritikpunkt: Das Gehäuse knarzt bei Druck auf den Akkudeckel und wirkt deshalb nicht so hochwertig wie beim W800i.

Der Lohn guter Laborwerte

Dafür überraschte das W700i im Labor mit deutlich besseren Sende- und Emfangsqualitäten als der Vorgänger: Mit elf Punkten Vorsprung holt es beim Empfang statt "ausreichend" ein "gut". Die Ausdauer verdient nach wie vor das Prädikat "sehr gut", einzig die Akustik ist nur Durchschnitt. Mit diesem technischen Rüstzeug setzt das W700i zum weiten Sprung an und landet in der Bestenliste unter den Besten.

Sony Ericsson W700i

HerstellerSony Ericsson
Preis259.00 €
Wertung398.0 Punkte
Testverfahren0.9

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