Testbericht

Sony Ericsson X10 mini pro

Den Kleinen gibt's jetzt mit Tastatur: Sony Ericsson bietet sein X10 mini auch in einer Variante für Vieltipper mit einer gelungenen Schreibmaschinen-Tastatur.

  1. Sony Ericsson X10 mini pro
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Sony Ericsson X10 mini pro

© Connect

Sony Ericsson X10 mini pro
Jetzt kaufen
EUR 269,90

Pro

  • Timescape
  • ausziehbare Tastatur erleichtert Bedienung
  • kompaktes, gut überschaubares Layout

Contra

  • keine Multitouch-Bedienung
  • keine kostenlose Goo­gle-Maps-Navigation
  • Akku zu klein für ein Smartphone

Trotz des Schiebemechanismus für die Tastatur fällt das Sony Ericsson X10 Mini pro kaum größer aus als die reine Touchscreen-Variante und passt nach wie vor bequemer in die Hosentasche als manches einfache Handy. Dabei handelt es sich bei den Minis um ausgewachsene Android-Smartphones. Sony Ericsson hat das Google-Betriebssystem so angepasst, dass es auf dem kleinen Display vernünftig bedienbar bleibt. Zwei Beispiele: Das Hauptmenü, sonst eine lange Liste zum Durchscrollen, wurde auf horizontale Reiter verteilt, auf dem Startbildschirm finden sich platzsparend in den Ecken Links zu den wichtigsten Funktionen.

Timescape: Facebook im Blick

An manchen Stellen wurde etwas abgespeckt, an anderer Stelle hat Sony Ericsson die Android-Plattform aufgebohrt. Timescape nennt der Hersteller die Erweiterung des Startbildschirms, mit der nicht nur Nachrichten und verpasste Anrufe, sondern auch Neuigkeiten aus den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und VZNet an vorderster Front erscheinen.

Sony Ericsson X10 mini pro

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Beim X10 mini pro ist die Navisoftware Wisepilot als Testversion vorinstalliert.

Wie das X10 mini kommt auch das Sony Ericsson Mini pro mit der schon älteren Android-Version 1.6 daher. Veraltet wirkt die Benutzeroberfläche aber keinesfalls, auf ein paar Dinge muss der Besitzer des Sony Ericsson X10 Mini pro allerdings verzichten - Multitouch-Bedienung und die kostenlose Google-Maps-Navigation dürften am schwersten wiegen. Die fehlende Exchange-Unterstützung für die Anbindung an Microsoft-Server macht der Hersteller mit Zusatzsoftware wett, zum Navigieren ist die kostenpflichtige Software Wisepilot vorinstalliert.

Statt einer Multitouch-Steuerung, die hauptsächlich zum Zoomen auf Webseiten oder Bildern genutzt wird, hat Sony Ericsson eine Alternative parat, die auf dem kleinen Bildschirm wunderbar funktioniert und auch bei einhändiger Bedienung genutzt werden kann: Durch einen längeren Druck aufs Display wird der Zoom aktiviert. Bewegt man nun den Finger nach oben, wird die Ansicht an der Stelle, auf der der Finger liegt, vergrößert.

Bedienung profitiert von Tastatur

Sony Ericsson X10 mini pro

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Welche Neuigkeiten direkt auf dem Startbildschirm landen sollen, lässt sich einstellen.

Als echte Bereicherung entpuppt sich die ausziehbare Tastatur, die die Bedienung erheblich vereinfacht. Die einzelnen Tasten sind etwas erhöht, spürbar voneinander getrennt und reagieren mit einem deutlichen Druckpunkt. Statt die ganze Breite der zur Verfügung stehenden, doch recht knapp bemessenen Fläche auszunutzen, hat sich Sony Ericsson für nahezu quadratische Tasten und ein kompaktes, gut überschaubares Layout entschieden. Ziffern, Umlaute und Sonderzeichen sind über Tastenkombinationen erreichbar, die allerdings in hellblauer Schrift auf den silbernen Tasten nicht ideal abzulesen sind. Insgesamt ist die im Dunkeln dank Lichtsensor hell und gleichmäßig beleuchtete Tastatur besser zu bedienen als viele großflächigere Exemplare. Wer viel und gerne etwas mehr tippt, bekommt hier eine gelungene Mensch-Maschine-Schnittstelle an die Finger.

Im Labortest zeigen sich die Nachteile der kleinen Bauform: Während der Klang beim Telefonieren in Ordnung ist und sich die Sende- und Empfangsqualität als gut erwiesen hat, ist der Akku schlichtweg zu klein für ein Smartphone - das Ladekabel muss bei intensiver Nutzung stets in Reichweite sein. Dennoch: Wer ein extrem kompaktes Smartphone sucht und mit dem 2,5 Zoll kleinen Display leben kann, sollte sich das Sony Ericsson X10 Mini pro anschauen.  

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