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Testbericht

Sony Ericsson Xperia Active im Test

Sony Ericsson Xperia Active
Labortest
53,8 %
Zuletzt aktualisiert: 22.12.2014
Sony Ericsson Xperia Active
Smartphones
Pro
  • robustes Gehäuse
Contra
  • maue Funkeigenschaften
Fazit

Mit seinen Outdoor-Qualitäten ist es ideal für jeden, der sein Smartphone zum Arbeiten oder Sport treiben mit ins Freie nimmt.

Wer ein robustes Telefon sucht, das optisch keine Langeweile verbreitet, ist beim Xperia Active an der richtigen Adresse.

Es ist ein Smartphone fürs Grobe: Das Xperia Active muss man nicht mit Samthandschuhen anfassen; es kann auch mal vom Tisch, in den Bach oder aus dem Fenster fallen, ohne dass es gleich kaputt geht. Sony Ericsson hat das Active nach IP67 zertifiziert, das heißt im Klartext: Das Smartphone ist ideal für den Outdoor-Einsatz gewappnet, kann also auch auf Baustellen seinen Mann stehen, härtere Stöße wegstecken und auch gerne mal in einer Schlammpfütze oder im Schnee landen.

Sony Ericsson Xperia Active
Sony Ericsson Xperia Active ©

Laut Zertifikat muss das Active „30 Minuten bei einem Meter Wassertiefe“ funktionsfähig bleiben – da darf das Gehäuse keine Schwäche zeigen, muss kompakt und dicht verschlossen sein. Daher sind USB- und Klinkenanschluss auch mit einer Gummikappe geschützt und Ein-/Ausschalter, Lautstärke- sowie Kameratasten wasserfest abgedichtet. Selbst das Kameraobjektiv und die Foto-LED sind tief im Gehäuse versenkt und somit sicher vor Schlägen. Auch Akku, SIM- und Speicherkarten-Slot werden durch einen doppelten Rückenpanzer vor Feuchtigkeit geschützt; nimmt man den gummierten Akkudeckel ab, liegt eine zweite, abgedichtete Schutzkappe über den empfindlichen Komponenten.

Kicken, treten, tränken – alles kein Problem

Der 3 Zoll große TFT-Bildschirm ist aus Mineralglas gefertigt, sprich widerstandsfähig und kratzfest. Der Clou dabei: Selbst Eingaben mit nassen Fingern erkennt der Touchscreen und setzt sie meist zuverlässig um – Nachrichten tippen oder Websurfen im Freien bei Wind und Wetter? Mit dem Xperia Active kein Problem. Auch in unserem Härtetest stellt das Outdoor-Smartphone seine Nehmerqualitäten unter Beweis: Wir sind drübergelaufen, haben es in einen Stuttgarter See gepfeffert (siehe Foto), es hart gegen Tischkanten geklopft, auf dem Flur als Fußball benutzt und dem Display mit dem Schlüsselbund zugesetzt – das Active zeigte sich unbeeindruckt.

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Sportsfreunde können also ohne zu zögern mit dem Smartphone auf Tour gehen, passende Tracking-Software, Pedometer und einen digitalen Kompass hat Sony Ericsson bereits auf dem Gerät installiert und liefert sogar eine Schlaufe für das Handgelenk, eine Tragetasche für den Oberarm und ein Wechselcover mit.

Die spitze Zielgruppe wird perfekt bedient

Der Musikplayer des Xperia Active
Der Musikplayer des Xperia Active ©

Ganz nebenbei ist das Xperia Active auch ein vollwertiges und mit allen gängigen Android-Funktionen ausgestattetes Smartphone mit Gingerbread-2.3-Betriebssystemversion und Sony-Ericsson-eigener Timescape-Benutzeroberfläche. Bedienelemente und -struktur sind auf den relativ kleinen und mit 320 x 480 Pixeln recht grob auflösenden Bildschirm angepasst. Der verbaute 1-Gigahertz-Prozessor sorgt für angenehmes Arbeitstempo – mit einem High-End-Modell kann sich das Active freilich nicht messen.

Kritik einstecken musste das Outdoor-Gerät im Labor: Die Ausdauerwerte sind mit knapp fünf Stunden im Alltagsmix und neun Stunden Gesprächszeit im E-Netz noch akzeptabel. Die mauen Funk- und Akustikeigenschaften kosten jedoch Punkte. So ist die Empfangsqualität besonders im 3G-Betrieb schwach und beim Telefonieren auf Festnetzseite ein nicht unerhebliches Rauschen zu hören.

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Ganz klar: Das Active ist kein Allerwelts-handy, vor allem auch kein „Just another“-Android. Mit seinen Outdoor-Qualitäten ist es ideal für jeden, der sein Smartphone nicht gern verhätschelt und es zum Arbeiten oder Sport treiben mit ins Freie nimmt.

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Inhalt
  1. Sony Ericsson Xperia Active im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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