Testbericht Sony Vaio T im Test
- +Vielfalt an Anschlüssen
- +Gute Performance
- +Gute Ausdauerwerte
Damit hat der Japan-Multi als erster Hersteller die neuen Ultra-Low-Voltage-Prozessoren verbaut. Alle drei Ultrabooks kosten unter 1000 Euro und erfüllen so Intels Forderung, mit wenigstens einem Modell je Produktlinie auch schmalere Geldbeutel zu bedienen.
Speicher: wenig, aber schnell
© Sony
Der mit 1,7 Gigahertz getaktete Core-i5-Prozessor von Intel lieferte im Test eine sehr gute Performance ab und profitierte dabei auch von der Geschwindigkeit des Massenspeichers: Im Sony-Ultrabook sorgt eine nicht unbedingt üppige Solid-State-Disk mit 128 Gigabyte von Samsung für Schwung. Mechanisch gilt diese Form des Speichers als besonders robust.
Praxis: Das steckt hinter dem Label Ultrabook
Auch die neue, integrierte Grafik der Intel-HD-4000-Familie wirkt geschwindigkeitstechnisch wie ein Turbo. Und das, wo Intel bereits mit den Vorgängern aus der HD-3000-Familie die Spieletauglichkeit der mobilen Begleiter deutlich verbessert hatte. Mit seiner geringen Helligkeit von 184 cd/m² empfiehlt sich das mit bis zu 1366 x 768 Pixeln auflösende 13,3-Zoll-Display allerdings nicht unbedingt für ausschweifende Außenaktivitäten.
Schnell startklar
Bilder und Videoclips können per HDMI- oder VGA-Kabel auf einen externen Bildschirm ausgegeben werden, zur Bearbeitung ist die Software „PlayMemories Home“ installiert. Beim VGA-Bild kann der Ton über den Audio-Ausgang abgezapft werden, der beim Sony jedoch kein kombinierter Headset-Anschluss ist. Wer beim Plaudern seine Mitmenschen nicht über Gebühr strapazieren will, benutzt dafür einen normalen Kopfhörer und das integrierte Mikrofon. Und für eine Videokonferenz braucht man noch nicht einmal besonders helles Licht, denn dank eines besonders lichtempfindlichen Sensors kommen die Live-Bilder der HD-Webcam auch bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen noch gut rüber.
Bedienung und Verarbeitung: Robustes Magnesium-Gehäuse
© Sony
Der Akku hält bei normaler Nutzung von Internet und Office-Programmen länger als fünfeinhalb Stunden. Im WLAN bucht sich das Vaio mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde ein, per Kabel ist sogar 1 Gigabit möglich. Den Ethernet-Anschluss bringt Sony zusammen mit den vollformatigen Display-Anschlüssen in einem 18 Millimeter dünnen Gehäuse unter.
Wie bei allen Vaios stellt Sony auch bei seinem vergleichsweise günstigen Ultrabook hohe Ansprüche an das Design: Der robuste Korpus aus Magnesium mit dem Display-Deckel aus gebürstetem Aluminium und einer glänzenden Abschlusskante sieht klasse aus. Selbst die Füßchen an der Unterkante des Displays, die den Boden beim Öffnen leicht anheben und die unteren Lüftungsschlitze freisetzen, sind ein tolles Detail. Der Lüfter allerdings arbeitet permanent, selbst bei anhaltender Arbeitspause.
Fazit: Guter Einstand
Die Ultra-Premiere ist Sony gut gelungen, hier stimmt das Verhältnis von Preis und Leistung. Nicht zuletzt dank der Vielfalt der Anschlüsse – hierzu gehören neben den genannten Schnittstellen auch Bluetooth 4.0 sowie ein USB-2.0-und ein USB-3.0-Port, der auch bei inaktivem Notebook jederzeit ladebereit ist. Das SSD-Modell verfügt zudem über gute Performance- und Ausdauerwerte.