Testbericht

Sony Vaio VGN-NR11Z

Die Krone für das schönste Notebook geht mal wieder an Sony. Aber das Vaio NR11Z kann mehr.

Sony Vaio VGN-NR11Z

© Sony

Sony Vaio VGN-NR11Z
Anschlüsse

© Archiv

Beim Sony wird das meiste seitlich angeschlossen, nur das Netzwerkkabel dockt hinten an.

Bei den connect-Leserwahlen räumen die Sony-Notebooks regelmäßig die ersten Plätze ab. Ob das am Markenimage, dem guten Aussehen, an der Produktqualität oder allem zusammen liegt, wissen wir nicht. Allerdings zeigt das Vaio VGN-NR11Z die beiden letztgenannten Qualitäten, obwohl es mit 999 Euro für Sony-Verhältnisse sehr günstig ist. Seinen schlichten, aber sehr eleganten Auftritt unterstreicht auch die hohe Anfassqualität der leicht angerauten Oberflächen sowie das gute Display, das mit maximal 172 cd/m2 angenehm hell leuchtet. Zudem ist das Sony trotz solider Bauart mit 2,85 Kilo nicht schwer und so für den mobilen Arbeiter interessant. Diese Ambitionen unterstreichen auch die Ausdauerwerte: Das Vaio hält mit auf 100 cd/m2 gedimmten Display satte 3 Stunden 40 Minuten ohne Steckdose durch. Das sind richtig gute Werte, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind. Allerdings erkauft sich das Sony sein Stehvermögen mit einer Intel-Onboard-Grafik. Dabei handelt es sich mit dem X3100 zwar um die neueste Generation, doch auch die ist nur recht moderaten 3-D-Anforderungen gewachsen. Anders die Rechenabteilung. Der T7250-Core-2-Duo-Prozessor arbeitet zusammen mit üppigen 2 Gigabyte RAM flott. Allerdings bremst die Festplatte diese Performance etwas ein, da sie mit 4200 Upm recht langsam dreht und somit Daten eher behäbig handhabt. Bei Office und Internet spielt das kaum eine Rolle, aber festplattenintensive Anforderungen wie der Systemstart werden durch sie leicht verzögert. Der Vorteil ist aber die angenehme Ruhe, die das Sony umgibt. Seine Festplatte ist praktisch nicht zu hören und auch der Prozessor-Lüfter bleibt selbst unter Volllast nahezu stumm. Bei der Ausstattung bescheidet sich das Sony mit den Standards, ergänzt von Firewire, ExpressCard und Card-Reader. Immerhin liegt ihm ein Microsoft Works 8.5 bei. Damit sind die Stärken des Sony ebenso klar wie seine Schwächen: Es ist ein grundsolides, ausdauerndes und rechenstarkes Notebook, an dem mobile Arbeiter ihre Freude haben werden. Ambitionierte Spieler und Poweruser greifen dagegen besser zum Acer Aspire 5920G.

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