Testbericht

Sony Xperia tipo im Test

Wenn's zwei Nummern kleiner sein soll: Das Xperia tipo zeigt im Test, dass Android 4.0 auch auf einem 3,2-Zoll-Screen Spaß machen kann.

  1. Sony Xperia tipo im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Sony Xperia Tipo

© Sony

Sony Xperia Tipo
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EUR 69,90

Pro

  • günstiger Preis
  • kompaktes Format
  • solide Verarbeitung
  • interner Speicher erweiterbar
  • optimiertes Android 4.0
  • gute Akkulaufzeiten
  • überzeugende Laborwerte

Contra

  • wenig interner Speicher
  • schwache Kamera ohne LED-Blitz und Autofokus
  • kleiner 3,2-Zoll-Touchscreen
  • schwierige Texteingabe
62,2%

Sony ist mit dem Xperia tipo der Spagat zwischen kompakter Bauform und guter Bedienbarkeit gelungen. Wer entgegen dem aktuellen Trend hin zu Großdisplays lieber ein kompaktes Modell haben will, muss nicht zwingend auf den vollen Smartphone-Flair verzichten. Denn einmal mehr ist 

Gehäuse und Verarbeitung

Das Xperia tipo ist mit einem vergleichsweise winzigen 3,2-Zoll-Bildschirm ausgestattet. Mit seinen geradezu schnuckeligen Außenmaßen von 103 x 57 Millimetern und seiner etwas dick geratenen Bauhöhe von 13 Millimetern ist es ausgesprochen griffig und liegt sehr gut in der Hand.

Dass das Gehäuse des Xperia tipo hier und da quietscht und knarzt - Schwamm drüber. Bei einer Preisempfehlung des Herstellers von läppischen 139 Euro ist das - anders als eine Speicherkarte oder ein Kopfhörer - im Preis inbegriffen.

Insgesamt aber ist die Verarbeitung des Xperia tipo sehr solide. Die dezent gummierte, abnehmbare Rückseite verleiht dem Mini-Smartphone eine angenehme Haptik. Nicht so gut gelungen ist der an der Gehäusestirn platzierte Ein-/Aus-Schalter. Er sitzt beinahe plan im Gerät, sodass man schon genau zielen und fest drücken muss, um ihn zu betätigen. Beim Lautstärkeregler ist der Druckpunkt dagegen deutlich zu spüren.

Bildergalerie

Sony Xperia Tipo
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Android-Smartphone

Wir zeigen das kompakte Sony Xperia Tipo.

Bedienung: Optimierte Benutzerfläche

Der Bildschirm löst Inhalte mit 320 x 480 Pixeln auf; daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 180 ppi. Zum Vergleich: Das Topmodell Xperia Z bietet 441 ppi. Ergo: Insbesondere Schriften erscheinen beim Xperia tipo nicht wirklich scharf; bei genauerem Hingucken ist auch bei den App-Symbolen eine Treppchenbildung zu sehen.

Das wird aber nur Erbsenzähler massiv stören, für den Alltagseinsatz und die Displaygröße ist die Auflösung durchaus praxisgerecht. Zumal Sony die Benutzeroberfläche beim Xperia tipo perfekt an das Kleinformat angepasst hat.

Homescreen, App-Menü, Einstellungen - alles ist sauber aufgeräumt, nichts wirkt überfrachtet oder unübersichtlich. Und so sind auch die Standard-Apps wie Musicplayer, E-Mail oder Kalender ohne Probleme auf dem kleinen Screen zu bedienen.

Praxis: Die wichtigsten Einstellungen für Xperia-Handys

Fazit: Kein Überflieger, aber solide

Klar, der 800-MHz-Einkernprozessor ist nicht der schnellste, hier und da gönnt sich das Xperia tipo ein paar Gedenksekunden. Auch die Kamera eignet sich nicht für höhere Ansprüche, schon weil sie ohne Autofokus auskommen muss.

Kompromisslos präsentierte sich das Xperia tipo hingegen im Labor: Ausdauer, Akustik und Funkeigenschaften können überzeugen. Sony zeigt hier erfolgreich, dass Android auch auf einem kleinen 3,2-Zoll-Bildschirm gut funktioniert.

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