Testbericht

stereoplay Technik im Detail: Features für Fortgeschrittene

In der Luxusklasse geht der Trend zu speziellen Produkten mit außergewöhnlichen Eigenschaften, sei es nun Optik, Klangcharakter, Ausstattung oder schlicht Maximalpegel.

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Durch Umstecken des Sockelträgers mutiert der Logan Abyss zum Downfire-Woofer.

Das Spektakuläre am Abyss von Martin Logan ist weniger seine Ausstattung mit Filtern und Komfortfunktionen als vielmehr die Intention, einen geschlossenen Woofer ähnlich pegelfest zu machen wie Wettbewerber mit Bassreflextunneln oder Passivmembranen.

Als Faustformel kann gelten, dass der Verzicht auf Reflexöffnungen einen Woofer bei vergleichbarer unterer Grenzfrequenz und Membranfläche in der Maximaldynamik um bis zu 10 Dezibel leiser macht. Kompensieren lässt sich dieses Manko nur durch langhubigere Chassis und strompotentere Endstufen.

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Die bodennahe Passivmembran des Elac Sub 211 D verstärkt die untersten Lagen.

Beides scheint bestens gelungen, denn mit einer Maximallautstärke nahe 110 Dezibel ist der Abyss fast so pegelfest wie Bassreflexwoofer ähnlicher Größe, er klingt aber ungleich präziser. Pfiffig: Durch Umstecken des Sockelträgers (siehe Skizze) verwandelt sich der Würfel in einen Downfire-Woofer mit intensivierter Raumanregung und nochmal druckvollerem Klangcharakter.

Von solchen Pegeleskapaden kann der winzige, sich vollautomatisch einmessende SPL 800 Ultra von Velodyne nur träumen, dennoch verdient auch dieser Woofer allerhöchsten Respekt. Sein 8-Zoll-Chassis erzielt trotz ebenfalls geschlossenem Gehäuse immerhin Werte nahe 100 Dezibel und vollführt zirkusreife Auslenkungen. Was dieser Zwerg leistet in Klang und Komfort (Einmessautomatik), grenzt an ein Wunder.

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Wird richtig heiß: Teufel M 9500 mit reichlich Anschlüssen und riesigen Kühlkörpern.

Elac umgeht das Problem der Strömungsgeräusche von Bassreflextunneln mit einer großen, bodenweisenden Passivmembran und trimmt so seinen edlen Sub 211 D auf Höchstleistungen.

Flatternde Hosenbeine in großen Räumen garantiert der M 9500 von Teufel. Was die beiden konservativen 12-Zöller im Verbund mit einer offensichtlich klanglich erstklassigen Endstufe leisten, muss man gehört haben. Wenn es richtig zur Sache geht, kommt der Rest des Feldes schlicht nicht mehr mit.

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